Altes Testament
Jeremia Kapitel 40
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Das Wort, das von Jahweh zu Jeremia geschah, nachdem Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, ihn von Rama entlassen hatte, als er ihn holte und er mit Ketten gebunden mitten unter allen Weggeführten von Jerusalem und Juda war, die gefangen nach Babel weggeführt werden sollten.
2Und der Oberste der Leibwache holte Jeremia und sagte zu ihm: "Jahweh, dein Gott, hatte dieses Unheil über diesen Ort angesagt
3und Jahweh hat es kommen lassen und hat getan, wie er gesagt hatte, denn ihr habt gegen Jahweh gesündigt und auf seine Stimme nicht gehört. Und <so> ist dieses Wort zu euch geschehen.
4Und nun - siehe! - ich löse dich heute von den Ketten, die an deinen Händen sind. Wenn es gut ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, <dann> komm, und ich werde mein Auge auf dich richten. Wenn es aber übel ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, <dann> lass es. Sieh! Das ganze Land ist vor dir. Wohin zu gehen gut und recht ist in deinen Augen, [dorthin] gehe."
5Aber er wollte sich noch nicht [dahin oder dorthin] wenden. - "So kehre zurück zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, den der König von Babel über die Städte Judas eingesetzt1 hat, und wohne bei ihm mitten unter dem Volk. Oder gehe, wohin irgend es in deinen Augen recht ist zu gehen." Und der Oberste der Leibwache gab ihm Wegzehrung und ein Geschenk und entließ ihn.
6Und Jeremia kam zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, nach Mizpa. Und er wohnte bei ihm mitten unter dem Volk, das im Lande übrig geblieben war.
7Und als alle Heerobersten, die [noch] im offenen Gefilde2 waren, sie und ihre Männer, hörten, dass der König von Babel Gedalja, den Sohn Ahikams, über das Land eingesetzt hatte und dass er ihm Männer und Frauen und Kinder und [Leute] von den Geringen des Landes anvertraut hatte, von denen, die nicht gefangen nach Babel weggeführt worden waren,
8kamen sie zu Gedalja nach Mizpa: nämlich Ismael, der Sohn Netanjas, und Johanan und Jonathan, die Söhne Kareachs, und Seraja, der Sohn Tanhumets, und die Söhne Efais, des Netofatiters, und Jesanja, der Sohn eines Maachatiters, sie und ihre Männer.
9Und Gedalja, der Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, schwor ihnen und ihren Männern und sagte: "Fürchtet euch nicht, den Chaldäern zu dienen. Bleibt im Land und dient dem König von Babel, so wird es euch gut gehen.
10Und ich - siehe! - ich bleibe in Mizpa, um vor den Chaldäern zu stehen, die zu uns kommen werden. Ihr aber, erntet Wein und Sommerobst und Öl und tut sie in eure Gefäße und wohnt in euren Städten, die ihr <als Erbe> in Besitz genommen habt."
11Und auch alle Judäer, die in Moab und unter den Söhnen Ammons und in Edom und die in allen diesen Ländern waren, hörten, dass der König von Babel einen Überrest in Juda gelassen und dass er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, über sie eingesetzt hatte.
12Da kehrten alle Judäer aus all den Orten zurück, wohin sie versprengt worden waren, und kamen ins Land Juda zu Gedalja nach Mizpa. Und sie sammelten sehr viel Wein und Sommerobst ein.
13Und Johanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die [noch] im offenen Gefilde gewesen waren, kamen zu Gedalja nach Mizpa
14und sagten zu ihm: "Weißt du auch, dass Baalis, der König der Söhne Ammons, Ismael, den Sohn Netanjas, ausgesandt hat, dich zu ermorden?" Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, glaubte ihnen nicht.
15Und Johanan, der Sohn Kareachs, sagte in Mizpa zu Gedalja im Verborgenen: "Lass mich doch hingehen und Ismael, den Sohn Netanjas, erschlagen, und niemand wird davon erfahren. Warum soll er dich ermorden, sodass alle Judäer, die sich zu dir versammelt haben, zerstreut werden und der Überrest von Juda umkommt?"
16Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, sagte zu Johanan, dem Sohn Kareachs: "Tu diese Sache nicht, denn du redest Lüge über Ismael."
2Und der Oberste der Leibwache holte Jeremia und sagte zu ihm: "Jahweh, dein Gott, hatte dieses Unheil über diesen Ort angesagt
3und Jahweh hat es kommen lassen und hat getan, wie er gesagt hatte, denn ihr habt gegen Jahweh gesündigt und auf seine Stimme nicht gehört. Und <so> ist dieses Wort zu euch geschehen.
4Und nun - siehe! - ich löse dich heute von den Ketten, die an deinen Händen sind. Wenn es gut ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, <dann> komm, und ich werde mein Auge auf dich richten. Wenn es aber übel ist in deinen Augen, mit mir nach Babel zu kommen, <dann> lass es. Sieh! Das ganze Land ist vor dir. Wohin zu gehen gut und recht ist in deinen Augen, [dorthin] gehe."
5Aber er wollte sich noch nicht [dahin oder dorthin] wenden. - "So kehre zurück zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, den der König von Babel über die Städte Judas eingesetzt1 hat, und wohne bei ihm mitten unter dem Volk. Oder gehe, wohin irgend es in deinen Augen recht ist zu gehen." Und der Oberste der Leibwache gab ihm Wegzehrung und ein Geschenk und entließ ihn.
6Und Jeremia kam zu Gedalja, dem Sohn Ahikams, nach Mizpa. Und er wohnte bei ihm mitten unter dem Volk, das im Lande übrig geblieben war.
7Und als alle Heerobersten, die [noch] im offenen Gefilde2 waren, sie und ihre Männer, hörten, dass der König von Babel Gedalja, den Sohn Ahikams, über das Land eingesetzt hatte und dass er ihm Männer und Frauen und Kinder und [Leute] von den Geringen des Landes anvertraut hatte, von denen, die nicht gefangen nach Babel weggeführt worden waren,
8kamen sie zu Gedalja nach Mizpa: nämlich Ismael, der Sohn Netanjas, und Johanan und Jonathan, die Söhne Kareachs, und Seraja, der Sohn Tanhumets, und die Söhne Efais, des Netofatiters, und Jesanja, der Sohn eines Maachatiters, sie und ihre Männer.
9Und Gedalja, der Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, schwor ihnen und ihren Männern und sagte: "Fürchtet euch nicht, den Chaldäern zu dienen. Bleibt im Land und dient dem König von Babel, so wird es euch gut gehen.
10Und ich - siehe! - ich bleibe in Mizpa, um vor den Chaldäern zu stehen, die zu uns kommen werden. Ihr aber, erntet Wein und Sommerobst und Öl und tut sie in eure Gefäße und wohnt in euren Städten, die ihr <als Erbe> in Besitz genommen habt."
11Und auch alle Judäer, die in Moab und unter den Söhnen Ammons und in Edom und die in allen diesen Ländern waren, hörten, dass der König von Babel einen Überrest in Juda gelassen und dass er Gedalja, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, über sie eingesetzt hatte.
12Da kehrten alle Judäer aus all den Orten zurück, wohin sie versprengt worden waren, und kamen ins Land Juda zu Gedalja nach Mizpa. Und sie sammelten sehr viel Wein und Sommerobst ein.
13Und Johanan, der Sohn Kareachs, und alle Heerobersten, die [noch] im offenen Gefilde gewesen waren, kamen zu Gedalja nach Mizpa
14und sagten zu ihm: "Weißt du auch, dass Baalis, der König der Söhne Ammons, Ismael, den Sohn Netanjas, ausgesandt hat, dich zu ermorden?" Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, glaubte ihnen nicht.
15Und Johanan, der Sohn Kareachs, sagte in Mizpa zu Gedalja im Verborgenen: "Lass mich doch hingehen und Ismael, den Sohn Netanjas, erschlagen, und niemand wird davon erfahren. Warum soll er dich ermorden, sodass alle Judäer, die sich zu dir versammelt haben, zerstreut werden und der Überrest von Juda umkommt?"
16Aber Gedalja, der Sohn Ahikams, sagte zu Johanan, dem Sohn Kareachs: "Tu diese Sache nicht, denn du redest Lüge über Ismael."