Altes Testament
Jesaja Kapitel 15
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Die Last über Moab1: "Weil über Nacht Ar-Moab2 überwältigt ist, vernichtet ist, weil über Nacht Kir-Moab3 überwältigt ist, vernichtet ist,
2steigt man zum Haus4 hinauf und nach Dibon auf die Höhen, um zu weinen. Moab jammert auf dem Nebo und auf Medeba5. Auf allen seinen Häuptern ist eine Glatze, abgeschoren ist jeder Bart.
3Auf seinen Gassen tun sie sich Sacktuch um, auf seinen Dächern und Märkten jammert alles, zerfließend in Tränen.
4Und Heschbon schreit - und Elale, bis Jahaz hört man ihre Stimme. Darum schreien die Gerüsteten Moabs auf. Es bebt ihm seine Seele.
5Mein Herz schreit auf über Moab. Seine Flüchtlinge: Bis nach Zoar, bis Eglat-Schelischija, ja, auf die Anhöhe von Luhit steigen sie weinend hinauf. Ja, auf dem Weg nach Horonajim erhebt man Geschrei um den Zusammenbruch.
6Ja, die Wasser von Nimrim werden zu Ödland. Ja, das Gras ist verdorrt, verschwunden das Frischgras. Grünes gibt es nicht mehr.
7Darum trägt man das Übrige, das man sich erarbeitet hat, und die Güter, die man aufbewahrt hat, über den Weidenbach.
8Ja, das Geheul umkreist das Gebiet Moabs, bis nach Eglajim [dringt] sein Wehklagen, ja, nach Beer-Elim [dringt] sein Wehklagen.
9Ja, die Wasser von Dimon6 sind voll Blut; ja, ich bringe noch mehr [Unheil] über Dimon: einen Löwen für die Entronnenen Moabs und für den Überrest des Erdbodens7."
2steigt man zum Haus4 hinauf und nach Dibon auf die Höhen, um zu weinen. Moab jammert auf dem Nebo und auf Medeba5. Auf allen seinen Häuptern ist eine Glatze, abgeschoren ist jeder Bart.
3Auf seinen Gassen tun sie sich Sacktuch um, auf seinen Dächern und Märkten jammert alles, zerfließend in Tränen.
4Und Heschbon schreit - und Elale, bis Jahaz hört man ihre Stimme. Darum schreien die Gerüsteten Moabs auf. Es bebt ihm seine Seele.
5Mein Herz schreit auf über Moab. Seine Flüchtlinge: Bis nach Zoar, bis Eglat-Schelischija, ja, auf die Anhöhe von Luhit steigen sie weinend hinauf. Ja, auf dem Weg nach Horonajim erhebt man Geschrei um den Zusammenbruch.
6Ja, die Wasser von Nimrim werden zu Ödland. Ja, das Gras ist verdorrt, verschwunden das Frischgras. Grünes gibt es nicht mehr.
7Darum trägt man das Übrige, das man sich erarbeitet hat, und die Güter, die man aufbewahrt hat, über den Weidenbach.
8Ja, das Geheul umkreist das Gebiet Moabs, bis nach Eglajim [dringt] sein Wehklagen, ja, nach Beer-Elim [dringt] sein Wehklagen.
9Ja, die Wasser von Dimon6 sind voll Blut; ja, ich bringe noch mehr [Unheil] über Dimon: einen Löwen für die Entronnenen Moabs und für den Überrest des Erdbodens7."