Altes Testament
Jesaja Kapitel 26
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen werden: "Wir haben eine starke Stadt! Heil setzt er [ihr] zu Mauern1 und Bollwerk.
2Öffnet die Tore, dass einziehe ein gerechtes Volk*, das Treue hält!
3Einem festen Gemüt2 bewahrst du Frieden, Frieden, weil es auf dich vertraut.3
4Vertraut auf Jahweh für immer, ja, auf Jah, [auf] Jahweh, den Fels der Ewigkeiten;
5denn er wirft Hochwohnende nieder, die hochragende Burgstadt, er stürzt sie herab! Er stürzt sie zur Erde, stößt sie nieder bis in den Staub,
6Füße zertreten sie, die Füße der Gebeugten, die Tritte der Geringen.
7Der Weg für den Gerechten ist Geradheit. Gerade4 bahnst du den Pfad des Gerechten.
8Selbst auf dem Weg deiner Gerichte, Jahweh, warteten <und hofften> wir auf dich. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenken5 war das Verlangen der Seele6.
9Mit meiner Seele verlangte mich nach dir des Nachts. Ja, mit meinem Geist in meinem Innern suchte ich dich frühe. Fürwahr, sobald deine Gerichte das Land7 treffen, lernen die Bewohner des Festlands8 Gerechtigkeit.
10Wird dem Ehrfurchtslosen Gnade <zuteil>9, lernt er nicht Gerechtigkeit: Im Lande der Geradheit10 tut er Unrecht. Und die Majestät Jahwehs wird er nie sehen.
11Jahweh, deine Hand ist hoch erhoben - sie sehen es nicht. Sehen werden sie (und sie werden beschämt werden!) den Eifer für das Volk. Ja, das Feuer gegen deine Widersacher11 wird sie verzehren!
12Jahweh, du mögest12 uns Frieden bereiten, denn auch unser ganzes Werk13 hast du für uns vollbracht.
13Jahweh, unser Gott, außer dir haben Herren uns beherrscht14. Einzig durch dich gedenken wir <preisend> deines Namens.
14Tote <sind sie>, nimmer werden sie leben, Verstorbene15, nimmer stehen sie auf! Zu diesem <Zweck> hast du sie heimgesucht und vernichtet und jede Erinnerung an sie zunichtegemacht.
15Du fügtest dem Volk* hinzu, Jahweh, du fügtest dem Volk* hinzu, von dem du geehrt warst. Du erweitertest alle Grenzen des Landes.16
16Jahweh, in der Bedrängnis suchten sie dich. Als deine Züchtigung sie traf, ergossen sie [sich] in murmelndem [Gebet]17.
17Wie eine Schwangere, dem Gebären nahe, in ihren Wehen sich windet [und] schreit, so waren wir, Jahweh, vor deinem Angesicht.
18Wir gingen schwanger, wir wanden uns. Es war, als hätten wir Wind geboren. Heil18 verschafften wir dem Lande nicht, Bewohner des Festlands19 wurden nicht geboren.
19Aufleben werden deine Toten20! Meine Leichname21, aufstehen werden sie! Wacht auf und jubelt, [ihr] Staubbewohner 22!, denn dein Tau ist ein Tau der Lichter23, und das Land wird die Verstorbenen24 [wieder] <zur Welt> bringen25."
20Geh hin, mein Volk, geh hinein in deine Kammern und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis das Zürnen26 vorüber ist;
21denn - siehe! - Jahweh tritt hervor aus seiner Stätte, um die Schuld der Bewohner des Landes an ihnen heimzusuchen. Und die Erde wird ihr Blut enthüllen und ihre Getöteten27 nicht länger bedecken.
2Öffnet die Tore, dass einziehe ein gerechtes Volk*, das Treue hält!
3Einem festen Gemüt2 bewahrst du Frieden, Frieden, weil es auf dich vertraut.3
4Vertraut auf Jahweh für immer, ja, auf Jah, [auf] Jahweh, den Fels der Ewigkeiten;
5denn er wirft Hochwohnende nieder, die hochragende Burgstadt, er stürzt sie herab! Er stürzt sie zur Erde, stößt sie nieder bis in den Staub,
6Füße zertreten sie, die Füße der Gebeugten, die Tritte der Geringen.
7Der Weg für den Gerechten ist Geradheit. Gerade4 bahnst du den Pfad des Gerechten.
8Selbst auf dem Weg deiner Gerichte, Jahweh, warteten <und hofften> wir auf dich. Nach deinem Namen und nach deinem Gedenken5 war das Verlangen der Seele6.
9Mit meiner Seele verlangte mich nach dir des Nachts. Ja, mit meinem Geist in meinem Innern suchte ich dich frühe. Fürwahr, sobald deine Gerichte das Land7 treffen, lernen die Bewohner des Festlands8 Gerechtigkeit.
10Wird dem Ehrfurchtslosen Gnade <zuteil>9, lernt er nicht Gerechtigkeit: Im Lande der Geradheit10 tut er Unrecht. Und die Majestät Jahwehs wird er nie sehen.
11Jahweh, deine Hand ist hoch erhoben - sie sehen es nicht. Sehen werden sie (und sie werden beschämt werden!) den Eifer für das Volk. Ja, das Feuer gegen deine Widersacher11 wird sie verzehren!
12Jahweh, du mögest12 uns Frieden bereiten, denn auch unser ganzes Werk13 hast du für uns vollbracht.
13Jahweh, unser Gott, außer dir haben Herren uns beherrscht14. Einzig durch dich gedenken wir <preisend> deines Namens.
14Tote <sind sie>, nimmer werden sie leben, Verstorbene15, nimmer stehen sie auf! Zu diesem <Zweck> hast du sie heimgesucht und vernichtet und jede Erinnerung an sie zunichtegemacht.
15Du fügtest dem Volk* hinzu, Jahweh, du fügtest dem Volk* hinzu, von dem du geehrt warst. Du erweitertest alle Grenzen des Landes.16
16Jahweh, in der Bedrängnis suchten sie dich. Als deine Züchtigung sie traf, ergossen sie [sich] in murmelndem [Gebet]17.
17Wie eine Schwangere, dem Gebären nahe, in ihren Wehen sich windet [und] schreit, so waren wir, Jahweh, vor deinem Angesicht.
18Wir gingen schwanger, wir wanden uns. Es war, als hätten wir Wind geboren. Heil18 verschafften wir dem Lande nicht, Bewohner des Festlands19 wurden nicht geboren.
19Aufleben werden deine Toten20! Meine Leichname21, aufstehen werden sie! Wacht auf und jubelt, [ihr] Staubbewohner 22!, denn dein Tau ist ein Tau der Lichter23, und das Land wird die Verstorbenen24 [wieder] <zur Welt> bringen25."
20Geh hin, mein Volk, geh hinein in deine Kammern und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis das Zürnen26 vorüber ist;
21denn - siehe! - Jahweh tritt hervor aus seiner Stätte, um die Schuld der Bewohner des Landes an ihnen heimzusuchen. Und die Erde wird ihr Blut enthüllen und ihre Getöteten27 nicht länger bedecken.
Fußnoten
- 1 o.: Seine Hilfe (o.: Rettung) macht er (für sie) zu Mauern.
- 2 o.: Einem unerschütterlichen Sinnen <und Trachten>
- 3 and.: Das Sinnen ist fest: Du wirst Frieden bewahren, Frieden, weil man auf dich vertraut.
- 4 und eben
- 5 o.: nach deiner Anrufung
- 6 etwas freier: An deinen Namen zu denken und lobend sich deiner zu erinnern, war das Verlangen der Seele.
- 7 o.: die Ländereien
- 8 o.: der bewohnten Welt (Das Wort kann je nach Kontext verschiedenen Umfang haben.)
- 9 o.: Erzeigt man dem Ehrfurchtslosen Mitgefühl
- 10 und Redlichkeit
- 11 w.: das Feuer deiner Widersacher
- 12 o.: wirst
- 13 o.: auch das für uns Gewirkte
- 14 und uns in Besitz genommen.
- 15 o.: Totengeister; eigtl.: Erschlaffte; Schatten; heb. refa'im (Refaïter).
- 16 o.: Du mögest dem Volk hinzufügen, Jahweh, du mögest dem Volk hinzufügen, du mögest verherrlichen, mögest alle Grenzen des Landes erweitern!
- 17 o.: in Zischeln
- 18 o.: Rettung; Hilfe
- 19 thebel bed. die bewohnte Welt bzw. Teile davon; der Umfang wird vom Kontext bestimmt.
- 20 o.: Aufleben mögen deine Toten (d. i.: die dir angehörenden Toten des Landes).
- 21 Im Heb. kollektive Einzahl mit Mehrzahlbedeutung (wie Jes 5,25); das heb. Wort für "Leichnam; Aas" kennt keine Mehrzahl; das Zeitwort "aufstehen" steht in der Mehrzahl.
- 22 i. S. v.: die ihr im Staube liegt
- 23 d. h.: ein Tau, der aus dem Schoß der Lichter geboren ist; zum Bild vgl. Ps 110,3.
- 24 o.: die Totengeister; eigtl.: die Schatten; die Erschlafften (V. 14)
- 25 w.: fallen machen; fallen lassen (wie ein tragendes Tier das Geborene fallen lässt, oder wie ein Land den Tau fallen lässt); in diesem Sinne: "gebären"; "hervorbringen".
- 26 o.: die Entrüstung
- 27 d. h.: das auf ihr vergossene Blut und die auf ihr Getöteten