Altes Testament
Jesaja Kapitel 56
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
1So sagt Jahweh: "Wahrt Recht und wirkt Gerechtigkeit!, denn nahe ist mein Heil, um zu kommen, und meine Gerechtigkeit, um offenbart zu werden.
2Selig der Sterbliche, der dieses tut, und der Sohn Adams, der hieran festhält: der den Sabbat hält, ihn nicht zu entheiligen, und seine Hand davor bewahrt, Übles zu tun!"
3"Und der Sohn der Fremde, der sich an Jahweh angeschlossen hat,1 sage nicht: 'Gewiss wird Jahweh mich ausschließen2 aus seinem Volk!' Und der Eunuch3 sage nicht: 'Siehe! Ich bin ein vertrockneter Baum.'"
4"Fürwahr", so sagt Jahweh, "den Eunuchen, die meine Sabbate halten und sich erwählen, woran ich Gefallen habe, und an meinem Bund festhalten,
5ihnen gebe ich in meinem Haus, in meinen Mauern, Denkmal4 und Name, besser als Söhne und Töchter; einen ewigen Namen gebe ich ihnen, einen, der nicht ausgetilgt werden soll."
6"Und die Söhne der Fremde, die sich an Jahweh angeschlossen haben, ihm verehrenden Dienst zu tun, den Namen Jahwehs zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, wer den Sabbat hält, ihn nicht zu entheiligen, und allen, die an meinem Bund festhalten,
7die werde ich kommen lassen zu meinem heiligen Berg5 und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer werden ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar, denn mein Haus wird genannt werden ein Haus des Gebets für alle Völkerschaften."
8Spruch des Herrn, Jahwehs, der die Vertriebenen Israels sammelt: "Ich will ihm noch mehr hinzusammeln - zu seinen Gesammelten."
9"Alle Tiere des Feldes, kommt her, um zu fressen, alle [ihr] Tiere im Wald!
10Seine Späher sind blind, nehmen nichts wahr. Sie alle sind stumme Hunde, sie können nicht bellen, sie träumen, liegen da, lieben es, schläfrig zu sein.
11Von frecher Gier6 sind die Hunde, kennen keine Sättigung. Und solche sind [die] Hirten! Sie kennen keine Einsicht7, wenden sich alle auf ihren [eigenen] Weg, jeder ist auf seinen Vorteil [bedacht], bis auf den letzten:
12'Kommt her! Ich will Wein holen, lasst Rauschtrank uns zechen! Und wie dieser Tag soll [auch] der morgige sein, über die Maßen großartig!'"
2Selig der Sterbliche, der dieses tut, und der Sohn Adams, der hieran festhält: der den Sabbat hält, ihn nicht zu entheiligen, und seine Hand davor bewahrt, Übles zu tun!"
3"Und der Sohn der Fremde, der sich an Jahweh angeschlossen hat,1 sage nicht: 'Gewiss wird Jahweh mich ausschließen2 aus seinem Volk!' Und der Eunuch3 sage nicht: 'Siehe! Ich bin ein vertrockneter Baum.'"
4"Fürwahr", so sagt Jahweh, "den Eunuchen, die meine Sabbate halten und sich erwählen, woran ich Gefallen habe, und an meinem Bund festhalten,
5ihnen gebe ich in meinem Haus, in meinen Mauern, Denkmal4 und Name, besser als Söhne und Töchter; einen ewigen Namen gebe ich ihnen, einen, der nicht ausgetilgt werden soll."
6"Und die Söhne der Fremde, die sich an Jahweh angeschlossen haben, ihm verehrenden Dienst zu tun, den Namen Jahwehs zu lieben, ihm zu Knechten zu sein, wer den Sabbat hält, ihn nicht zu entheiligen, und allen, die an meinem Bund festhalten,
7die werde ich kommen lassen zu meinem heiligen Berg5 und sie erfreuen in meinem Haus des Gebets. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer werden ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar, denn mein Haus wird genannt werden ein Haus des Gebets für alle Völkerschaften."
8Spruch des Herrn, Jahwehs, der die Vertriebenen Israels sammelt: "Ich will ihm noch mehr hinzusammeln - zu seinen Gesammelten."
9"Alle Tiere des Feldes, kommt her, um zu fressen, alle [ihr] Tiere im Wald!
10Seine Späher sind blind, nehmen nichts wahr. Sie alle sind stumme Hunde, sie können nicht bellen, sie träumen, liegen da, lieben es, schläfrig zu sein.
11Von frecher Gier6 sind die Hunde, kennen keine Sättigung. Und solche sind [die] Hirten! Sie kennen keine Einsicht7, wenden sich alle auf ihren [eigenen] Weg, jeder ist auf seinen Vorteil [bedacht], bis auf den letzten:
12'Kommt her! Ich will Wein holen, lasst Rauschtrank uns zechen! Und wie dieser Tag soll [auch] der morgige sein, über die Maßen großartig!'"
Fußnoten
- 1 d. h. wahrsch.: der Proselyt (der zum Gott Israels gekommene, beschnittene Heide)
- 2 Grundbed.: aussondern
- 3 d. h.: der Verschnittene; so a. i. Folg.
- 4 Grundbed.: Hand; vgl. 1Sam 15,12; 2Sam 18,18.
- 5 o.: zum Berg meiner Heiligkeit
- 6 eigtl.: Von frecher Seele
- 7 i. S. v.: sind unfähig, ein verständiges Urteil zu fällen.