Altes Testament
Jesaja Kapitel 23
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Die Last über Tyrus: Heult, ihr Tarsisschiffe, denn verwüstet ist es1! Kein Haus, kein Heimkommen [mehr]! Vom Land der Kittäer2 her wurde es ihnen kundgetan.
2Verstummt3, Bewohner des Küstenlandes, [ihr] Kaufleute von Sidon, die über das Meer fuhren, die dich [einst] füllten.
3Und auf den großen Wassern war die Saat des Schihor4, die Ernte des Niltals, ihr Ertrag. Und sie wurde der Handelsgewinn der Völker.
4Sei beschämt, Sidon! Ja, das Meer, die Festung des Meeres, sagt: "Ich hatte keine Wehen und gebar nicht. Ich habe keine jungen Männer großgezogen, keine Jungfrauen aufgezogen."
5Wenn die Kunde nach Ägypten [kommt], werden sie5 sich winden6 bei der Kunde über [das Los von] Tyrus.
6Fahrt hinüber nach Tarsis! Heult, ihr Bewohner des Küstenlandes!
7Ist das eure ausgelassene [Stadt], deren Ursprung in den Tagen der Vorzeit ist, deren Füße sie hintrugen, um in der Ferne sich als Fremde aufzuhalten?
8Wer hat solches beschlossen über Tyrus, die Kronenverleiherin, deren Kaufleute Oberste, deren Händler die Geehrten des Landes waren?
9Jahweh der Heere hat es beschlossen, um zu entweihen den Stolz aller Pracht [und] zu entehren alle Geehrten des Landes.
10Durchziehe - wie der Nil - dein Land, Tochter Tarsis! Es gibt keinen Deich7 mehr.
11Er streckte seine Hand über das Meer aus, ließ Königreiche erzittern. Jahweh gab Befehl gegen "Kanaan"8, seine Bollwerke zu vernichten;
12und er sagte: "Du sollst künftig nicht mehr jubeln, geschändete Jungfrau, Tochter Sidon! Auf! Fahre nur hinüber nach Kittim! Auch dort wird dir nicht Ruhe!"
13Sieh! Das Land der Chaldäer, das ist das Volk, das nichts war! Assur hat es zugerichtet für Wüstentiere, sie errichteten seine Belagerungstürme9, legten seine Prachtbauten bloß10, machten es zu Trümmerhaufen.
14Heult, ihr Tarsisschiffe11, denn verwüstet ist eure Festung!
15Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird Tyrus siebzig Jahre vergessen sein, gleich den Tagen eines Königs. Am Ende von siebzig Jahren wird es Tyrus ergehen wie im Lied von der Hure:
16"Nimm die Leier, ziehe in der Stadt umher, vergessene Hure! Spiele gut. Sing Lied um Lied, damit man deiner gedenkt."
17Fürwahr, es wird geschehen, am Ende von siebzig Jahren, da wird Jahweh Tyrus heimsuchen. Und sie wird wieder zu ihrem Hurenlohn kommen und wird Hurerei treiben mit allen Königreichen der Erde auf der Fläche des Erdbodens.
18Aber ihr Handelsgewinn und ihr Hurenlohn wird <dann> Jahweh geheiligt sein. Er wird nicht aufgehäuft und nicht aufbewahrt werden, sondern ihr Handelsgewinn wird für die sein, die vor Jahweh wohnen12, dass sie essen bis zur Sättigung und stattlich gekleidet sind.
2Verstummt3, Bewohner des Küstenlandes, [ihr] Kaufleute von Sidon, die über das Meer fuhren, die dich [einst] füllten.
3Und auf den großen Wassern war die Saat des Schihor4, die Ernte des Niltals, ihr Ertrag. Und sie wurde der Handelsgewinn der Völker.
4Sei beschämt, Sidon! Ja, das Meer, die Festung des Meeres, sagt: "Ich hatte keine Wehen und gebar nicht. Ich habe keine jungen Männer großgezogen, keine Jungfrauen aufgezogen."
5Wenn die Kunde nach Ägypten [kommt], werden sie5 sich winden6 bei der Kunde über [das Los von] Tyrus.
6Fahrt hinüber nach Tarsis! Heult, ihr Bewohner des Küstenlandes!
7Ist das eure ausgelassene [Stadt], deren Ursprung in den Tagen der Vorzeit ist, deren Füße sie hintrugen, um in der Ferne sich als Fremde aufzuhalten?
8Wer hat solches beschlossen über Tyrus, die Kronenverleiherin, deren Kaufleute Oberste, deren Händler die Geehrten des Landes waren?
9Jahweh der Heere hat es beschlossen, um zu entweihen den Stolz aller Pracht [und] zu entehren alle Geehrten des Landes.
10Durchziehe - wie der Nil - dein Land, Tochter Tarsis! Es gibt keinen Deich7 mehr.
11Er streckte seine Hand über das Meer aus, ließ Königreiche erzittern. Jahweh gab Befehl gegen "Kanaan"8, seine Bollwerke zu vernichten;
12und er sagte: "Du sollst künftig nicht mehr jubeln, geschändete Jungfrau, Tochter Sidon! Auf! Fahre nur hinüber nach Kittim! Auch dort wird dir nicht Ruhe!"
13Sieh! Das Land der Chaldäer, das ist das Volk, das nichts war! Assur hat es zugerichtet für Wüstentiere, sie errichteten seine Belagerungstürme9, legten seine Prachtbauten bloß10, machten es zu Trümmerhaufen.
14Heult, ihr Tarsisschiffe11, denn verwüstet ist eure Festung!
15Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird Tyrus siebzig Jahre vergessen sein, gleich den Tagen eines Königs. Am Ende von siebzig Jahren wird es Tyrus ergehen wie im Lied von der Hure:
16"Nimm die Leier, ziehe in der Stadt umher, vergessene Hure! Spiele gut. Sing Lied um Lied, damit man deiner gedenkt."
17Fürwahr, es wird geschehen, am Ende von siebzig Jahren, da wird Jahweh Tyrus heimsuchen. Und sie wird wieder zu ihrem Hurenlohn kommen und wird Hurerei treiben mit allen Königreichen der Erde auf der Fläche des Erdbodens.
18Aber ihr Handelsgewinn und ihr Hurenlohn wird <dann> Jahweh geheiligt sein. Er wird nicht aufgehäuft und nicht aufbewahrt werden, sondern ihr Handelsgewinn wird für die sein, die vor Jahweh wohnen12, dass sie essen bis zur Sättigung und stattlich gekleidet sind.
Fußnoten
- 1 d. i.: Tyrus
- 2 d. i.: Zypern
- 3 o.: Jammert leise
- 4 bed.: dunkler Fluss; wahrsch. ein Nilarm.
- 5 näml.: die Ägypter
- 6 o.: <unter Geburtswehen> beben
- 7 and.: keinen Gürtel; and.: keine Werft
- 8 d. i.: Phönizien; bed.: Händlerland
- 9 wahrsch. i. S. v.: Belagerungstürme gegen es
- 10 d. h.: man hat deren Grund bloßgelegt, sie bis auf den Grund zerstört.
- 11 D. s. hochseetaugliche Handelsschiffe, gebaut u. a. für die lange Seefahrt nach Tarsis.
- 12 d. h.: den Priestern