Altes Testament
Jesaja Kapitel 18
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1"He! Land des Flügelgeschwirrs1, längs2 der Ströme von Kusch3,
2das Boten entsendet auf dem Meer4 und in Papyruskähnen über die Wasserfläche: Geht hin, flinke Boten, zu einem Volk*, das hochgewachsen und glatt ist, einer Volksschar, die gefürchtet ist, seitdem es sie gibt und hinfort5, einem Volk, das von sehniger Kraft ist und [alles] niedertritt, dessen Land Ströme durchschneiden6."
3Alle Bewohner des Festlands7 und alle Ansässigen der Erde8: Wenn man auf den Bergen das Feldzeichen erhebt, seht hin! Und wenn man die Posaune9 bläst, hört her!
4- denn so hat Jahweh zu mir gesagt: "Ich will ruhig sein, zuschauen an meiner Stätte, wie flimmernde Glut bei Sonnenschein10, wie das Taugewölk in der Hitze der Ernte."
5- Wahrlich, [noch] vor der Ernte, wenn die Blüte völlig geworden ist und das Unreife zur reifenden Traube wird, schneidet er mit Winzermessern die Reben ab und entfernt die Ranken, er haut sie ab.
6Man überlässt sie alle den Vögeln11 der Berge und den Tieren der Erde. Die Vögel verbringen den Sommer darauf, und alle Tiere der Erde überwintern darauf12.
7Zu jener Zeit wird Jahweh der Heere ein Geschenk dargebracht werden: von einer Volksschar, die hochgewachsen und glatt ist, von einer Volksschar, die gefürchtet ist, seitdem es sie gibt und hinfort, von einem Volk*, das von sehniger Kraft ist und [alles] niedertritt, dessen Land Ströme durchschneiden - zur Stätte des Namens Jahwehs der Heere, zum Berg Zion.
2das Boten entsendet auf dem Meer4 und in Papyruskähnen über die Wasserfläche: Geht hin, flinke Boten, zu einem Volk*, das hochgewachsen und glatt ist, einer Volksschar, die gefürchtet ist, seitdem es sie gibt und hinfort5, einem Volk, das von sehniger Kraft ist und [alles] niedertritt, dessen Land Ströme durchschneiden6."
3Alle Bewohner des Festlands7 und alle Ansässigen der Erde8: Wenn man auf den Bergen das Feldzeichen erhebt, seht hin! Und wenn man die Posaune9 bläst, hört her!
4- denn so hat Jahweh zu mir gesagt: "Ich will ruhig sein, zuschauen an meiner Stätte, wie flimmernde Glut bei Sonnenschein10, wie das Taugewölk in der Hitze der Ernte."
5- Wahrlich, [noch] vor der Ernte, wenn die Blüte völlig geworden ist und das Unreife zur reifenden Traube wird, schneidet er mit Winzermessern die Reben ab und entfernt die Ranken, er haut sie ab.
6Man überlässt sie alle den Vögeln11 der Berge und den Tieren der Erde. Die Vögel verbringen den Sommer darauf, und alle Tiere der Erde überwintern darauf12.
7Zu jener Zeit wird Jahweh der Heere ein Geschenk dargebracht werden: von einer Volksschar, die hochgewachsen und glatt ist, von einer Volksschar, die gefürchtet ist, seitdem es sie gibt und hinfort, von einem Volk*, das von sehniger Kraft ist und [alles] niedertritt, dessen Land Ströme durchschneiden - zur Stätte des Namens Jahwehs der Heere, zum Berg Zion.
Fußnoten
- 1 o.: der schwirrenden Insekten
- 2 o.: jenseits (Das heb. Wort kann eine oder beide Seiten meinen.)
- 3 Kusch (Name des südl. Niltals) ist das Gebiet südl. v. Syene (Hes 29,10): Äthiopien u. Sudan.
- 4 d. h.: auf dem Nil; große Gewässer werden manchmal "Meer" genannt (Jes 19,5; Jer 51,36).
- 5 o.: von da an, wo es ist und weiter; so a. 18,7.
- 6 o.: durchfurchen; o.: bespülen; so a. 18,7.
- 7 thebel bed. die bewohnte Welt bzw. Teile davon; der Umfang wird vom Zusammenhang bestimmt.
- 8 d. h.: des Landes
- 9 Grundbed.: das Widderhorn; heb. schofar; so a. Jes 27,13.
- 10 eigtl.: über dem Licht; o.: bei Licht
- 11 vmtl. ist eine Adlerart bzw. Geierart gemeint; so a. i. Folg.
- 12 eigtl.: verbringen den Herbst <und Winter> darauf.