Altes Testament
Psalmen Kapitel 106
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Hallelu-Jah! Dankt1 Jahweh, denn er ist gut, denn seine Güte2 [währt] ewiglich.
2Wer wird erzählen die Taten3 Jahwehs, hören lassen all sein Lob?
3Selig, die das Recht wahren4, wer Gerechtigkeit übt zu aller Zeit!
4Gedenke meiner, Jahweh, wenn du Gunst erweist deinem Volk. Suche mich heim mit deiner Rettung,
5dass ich schaue das Wohl deiner Erwählten, mich freue an der Freude deines Volks*5, mich rühme mitsamt deinem Erbteil.
6Wir haben gesündigt mitsamt unseren Vätern, haben Unrecht getan, ehrfurchtslos gehandelt.
7Unsere Väter in Ägypten begriffen nicht deine Wunder, gedachten nicht der Fülle deiner Güte6, waren widerspenstig am Meer, beim Schilfmeer.
8Er aber rettete sie seines Namens wegen, um kundzutun seine Macht.
9Er schalt das Schilfmeer, und es wurde trocken. Er ließ sie durch die Fluten7 gehen wie durch eine Wüste.
10Er rettete sie aus der Hand des Hassers und erlöste sie aus der Hand des Feindes.
11Und die Wasser bedeckten ihre Bedränger; nicht einer von ihnen blieb übrig.
12Da glaubten8 sie seinen Worten, sangen sein Lob.
13Schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Ratschluss.
14Voller Begierde begehrten sie in der Wüste und versuchten den Starken9 in der Wildnis.
15Und er gab ihnen ihr Begehren - und er sandte Auszehrung in ihre Seele.
16Sie wurden im Heerlager neidisch auf Mose, auf Aaron, den Heiligen Jahwehs.
17Die Erde tat sich auf, verschlang Datan und bedeckte die Rotte10 Abirams;
18und Feuer brannte unter ihrer Schar, eine Flamme verzehrte die Ehrfurchtslosen.
19Sie machten ein Kalb am Horeb, warfen sich nieder vor einem Gussbild;
20sie tauschten ihre Herrlichkeit gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.
21Sie vergaßen den Starken, ihren Retter, der Großes getan hatte in Ägypten,
22Wunder im Land Hams, Furchtgebietendes am Schilfmeer.
23Und er gedachte sie zu vernichten, wäre nicht Mose, sein Erwählter, vor ihm in den Riss getreten, abzuwenden seinen Grimm vom Verderben.
24Und sie verschmähten das köstliche Land, glaubten nicht seinem Wort.
25Sie murrten in ihren Zelten, hörten nicht auf die Stimme Jahwehs.
26Da hob er gegen sie seine Hand, sie zu fällen in der Wüste,
27zu fällen ihren Samen unter den Völkern und sie zu zerstreuen in die Länder.
28Und sie verbanden sich mit11 Baal-Peor, aßen Schlachtopfer der Toten12
29und reizten [ihn] durch ihre Handlungen. Da brach eine Plage in sie ein.
30Doch Pinhas stand auf und übte Gericht, und der Plage wurde Einhalt geboten.
31Das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet von Geschlecht zu Geschlecht, auf ewig.
32Sie erzürnten ihn am Wasser von Meriba13, und es erging Mose übel ihretwegen,
33denn sie erbitterten seinen Geist, sodass er unbedacht redete mit seinen Lippen.
34Sie vernichteten die Völkerscharen nicht, von denen Jahweh ihnen gesagt hatte.
35Und sie vermischten sich mit den Völkern und lernten deren Werke;
36und sie dienten ihren Götzen; und die wurden ihnen zum Fallstrick.
37Und sie opferten14 ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen,
38sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter, die sie den Götzen Kanaans opferten; und das Land wurde durch Blut befleckt15.
39Sie wurden unrein durch ihre Werke und hurten durch ihre Handlungen.
40Da entbrannte Jahwehs Zorn gegen sein Volk, und er verabscheute sein Erbteil;
41und er gab sie in die Hand der Völker, und ihre Hasser herrschten über sie;
42und ihre Feinde bedrückten sie, und sie wurden gedemütigt unter ihrer Hand.
43Oftmals befreite er sie, aber sie waren widerspenstig mit ihren Plänen; und sie sanken hin durch ihre Ungerechtigkeit.
44Und er sah ihre Bedrängnis an, sooft er ihr lautes Rufen hörte;
45und er gedachte ihnen zugut seines Bundes; und es reute ihn nach der Größe seiner Güte16.
46Und er übergab sie den Erbarmungen17 vor all denen, die sie gefangen hatten.
47Rette uns, Jahweh, unser Gott, und sammle uns aus den Völkern, dass wir Lob bekennen deinem heiligen Namen, dass wir uns rühmen deines Lobes!
48Gelobt18 sei Jahweh, der Gott Israels, von Ewigkeit und zu Ewigkeit. Und alles Volk sage: "Amen." Hallelu-Jah!
2Wer wird erzählen die Taten3 Jahwehs, hören lassen all sein Lob?
3Selig, die das Recht wahren4, wer Gerechtigkeit übt zu aller Zeit!
4Gedenke meiner, Jahweh, wenn du Gunst erweist deinem Volk. Suche mich heim mit deiner Rettung,
5dass ich schaue das Wohl deiner Erwählten, mich freue an der Freude deines Volks*5, mich rühme mitsamt deinem Erbteil.
6Wir haben gesündigt mitsamt unseren Vätern, haben Unrecht getan, ehrfurchtslos gehandelt.
7Unsere Väter in Ägypten begriffen nicht deine Wunder, gedachten nicht der Fülle deiner Güte6, waren widerspenstig am Meer, beim Schilfmeer.
8Er aber rettete sie seines Namens wegen, um kundzutun seine Macht.
9Er schalt das Schilfmeer, und es wurde trocken. Er ließ sie durch die Fluten7 gehen wie durch eine Wüste.
10Er rettete sie aus der Hand des Hassers und erlöste sie aus der Hand des Feindes.
11Und die Wasser bedeckten ihre Bedränger; nicht einer von ihnen blieb übrig.
12Da glaubten8 sie seinen Worten, sangen sein Lob.
13Schnell vergaßen sie seine Taten, warteten nicht auf seinen Ratschluss.
14Voller Begierde begehrten sie in der Wüste und versuchten den Starken9 in der Wildnis.
15Und er gab ihnen ihr Begehren - und er sandte Auszehrung in ihre Seele.
16Sie wurden im Heerlager neidisch auf Mose, auf Aaron, den Heiligen Jahwehs.
17Die Erde tat sich auf, verschlang Datan und bedeckte die Rotte10 Abirams;
18und Feuer brannte unter ihrer Schar, eine Flamme verzehrte die Ehrfurchtslosen.
19Sie machten ein Kalb am Horeb, warfen sich nieder vor einem Gussbild;
20sie tauschten ihre Herrlichkeit gegen das Bild eines Stieres, der Gras frisst.
21Sie vergaßen den Starken, ihren Retter, der Großes getan hatte in Ägypten,
22Wunder im Land Hams, Furchtgebietendes am Schilfmeer.
23Und er gedachte sie zu vernichten, wäre nicht Mose, sein Erwählter, vor ihm in den Riss getreten, abzuwenden seinen Grimm vom Verderben.
24Und sie verschmähten das köstliche Land, glaubten nicht seinem Wort.
25Sie murrten in ihren Zelten, hörten nicht auf die Stimme Jahwehs.
26Da hob er gegen sie seine Hand, sie zu fällen in der Wüste,
27zu fällen ihren Samen unter den Völkern und sie zu zerstreuen in die Länder.
28Und sie verbanden sich mit11 Baal-Peor, aßen Schlachtopfer der Toten12
29und reizten [ihn] durch ihre Handlungen. Da brach eine Plage in sie ein.
30Doch Pinhas stand auf und übte Gericht, und der Plage wurde Einhalt geboten.
31Das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet von Geschlecht zu Geschlecht, auf ewig.
32Sie erzürnten ihn am Wasser von Meriba13, und es erging Mose übel ihretwegen,
33denn sie erbitterten seinen Geist, sodass er unbedacht redete mit seinen Lippen.
34Sie vernichteten die Völkerscharen nicht, von denen Jahweh ihnen gesagt hatte.
35Und sie vermischten sich mit den Völkern und lernten deren Werke;
36und sie dienten ihren Götzen; und die wurden ihnen zum Fallstrick.
37Und sie opferten14 ihre Söhne und ihre Töchter den Dämonen,
38sie vergossen unschuldiges Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter, die sie den Götzen Kanaans opferten; und das Land wurde durch Blut befleckt15.
39Sie wurden unrein durch ihre Werke und hurten durch ihre Handlungen.
40Da entbrannte Jahwehs Zorn gegen sein Volk, und er verabscheute sein Erbteil;
41und er gab sie in die Hand der Völker, und ihre Hasser herrschten über sie;
42und ihre Feinde bedrückten sie, und sie wurden gedemütigt unter ihrer Hand.
43Oftmals befreite er sie, aber sie waren widerspenstig mit ihren Plänen; und sie sanken hin durch ihre Ungerechtigkeit.
44Und er sah ihre Bedrängnis an, sooft er ihr lautes Rufen hörte;
45und er gedachte ihnen zugut seines Bundes; und es reute ihn nach der Größe seiner Güte16.
46Und er übergab sie den Erbarmungen17 vor all denen, die sie gefangen hatten.
47Rette uns, Jahweh, unser Gott, und sammle uns aus den Völkern, dass wir Lob bekennen deinem heiligen Namen, dass wir uns rühmen deines Lobes!
48Gelobt18 sei Jahweh, der Gott Israels, von Ewigkeit und zu Ewigkeit. Und alles Volk sage: "Amen." Hallelu-Jah!
Fußnoten
- 1 o.: Bekennt Lob
- 2 und Treue
- 3 eigtl.: die Erweisungen der Heldenstärke
- 4 o.: einhalten; beachten
- 5 heb. goj; goj wird meist für die heidnischen Völker gebraucht.
- 6 eigtl.: der Fülle von <Erweisungen> deiner Güte <und Treue>
- 7 o.: Tiefen
- 8 o.: vertrauten
- 9 heb. El; so a. V. 21.
- 10 eigtl.: die Gemeinde
- 11 eigtl.: verjochten sich mit; begaben sich unter das Joch des
- 12 Vgl. Ps 96,5; 1Kor 10,20.
- 13 bed.: Hader; Herausforderung; Auflehnung
- 14 o.: schlachteten
- 15 o.: verunstaltet; profaniert; ruchlos gemacht.
- 16 im Heb. Mehrzahl: nach der Fülle der [Erweisungen] seiner Güte <und Treue>.
- 17 so wörtlich; d. h.: er ließ sie Erbarmen finden
- 18 und gesegnet