Altes Testament
Psalmen Kapitel 44
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Dem leitenden Musiker Von den Söhnen Korachs Eine Unterweisung
2Gott, mit unseren Ohren hörten wir es, unsere Väter erzählten es uns, das Werk, das du wirktest in ihren Tagen, den Tagen der Vorzeit.
3Du selbst hast mit deiner Hand Völker verdrängt, sie aber hast du gepflanzt; Stämmen hast du übel getan, sie aber hast du ausgebreitet;
4denn nicht durch ihr Schwert nahmen sie das Land in Besitz, und nicht ihr Arm rettete sie, sondern deine Rechte und dein Arm und das Licht deines Angesichts, denn du hattest Gefallen an ihnen.
5Du bist es, [bist] mein König1, Gott! Gebiete die Rettung2 Jakobs!
6Durch dich stoßen wir unsere Bedränger nieder. Durch deinen Namen zertreten wir die, die gegen uns aufstehen;
7denn nicht auf meinen Bogen vertraue ich, und nicht kann mein Schwert mich retten,
8denn du rettest uns von unseren Bedrängern, machst zuschanden unsere Hasser.
9Gottes rühmen wir uns den ganzen Tag, deinem Namen werden wir ewiglich Lob bekennen. (Sela)
10Doch du hast uns verworfen und zuschanden gemacht, ziehst nicht aus mit unseren Heeren,
11lässt uns zurückweichen vor dem Bedränger; und unsere Hasser rauben für sich.
12Du gibst uns hin wie Schlachtschafe und zerstreust uns unter die Völker.
13Du verkaufst dein Volk um ein Geringes und setzt nicht hoch seinen Preis,
14machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Hohn denen rings um uns her,
15machst uns zum Sprichwort3 unter den Völkern, zum Kopfschütteln unter den Völkerscharen.
16Den ganzen Tag ist meine Schmach vor mir, Beschämung meines Angesichts bedeckt mich
17wegen der Stimme des Schmähers und Lästerers, wegen des Feindes und des Rachgierigen.
18Dieses alles ist über uns gekommen, und wir haben dich nicht vergessen, noch handelten wir treulos an deinem Bund.
19Nicht wich unser Herz zurück, noch bog unser Schritt von deinem Pfad ab,
20obgleich du uns zermalmtest am Ort der Schakale und uns bedecktest mit Todesschatten.
21Hätten wir vergessen den Namen unseres Gottes und unsere Handflächen ausgestreckt zu einer fremden Gottheit,
22würde Gott das nicht erforschen? Er kennt ja die Geheimnisse des Herzens.
23Doch deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag, werden wir als Schlachtschafe gerechnet.
24Wache auf! Warum schläfst du, mein Herr? Erwache! Verwirf [uns] nicht für immer!
25Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst du unser Gebeugtsein4 und unseren Druck5?,
26denn unsere Seele zerfließt in den Staub, unser Bauch klebt an der Erde.
27Steh auf, uns zur Hilfe, und erlöse uns - deiner Güte wegen!
2Gott, mit unseren Ohren hörten wir es, unsere Väter erzählten es uns, das Werk, das du wirktest in ihren Tagen, den Tagen der Vorzeit.
3Du selbst hast mit deiner Hand Völker verdrängt, sie aber hast du gepflanzt; Stämmen hast du übel getan, sie aber hast du ausgebreitet;
4denn nicht durch ihr Schwert nahmen sie das Land in Besitz, und nicht ihr Arm rettete sie, sondern deine Rechte und dein Arm und das Licht deines Angesichts, denn du hattest Gefallen an ihnen.
5Du bist es, [bist] mein König1, Gott! Gebiete die Rettung2 Jakobs!
6Durch dich stoßen wir unsere Bedränger nieder. Durch deinen Namen zertreten wir die, die gegen uns aufstehen;
7denn nicht auf meinen Bogen vertraue ich, und nicht kann mein Schwert mich retten,
8denn du rettest uns von unseren Bedrängern, machst zuschanden unsere Hasser.
9Gottes rühmen wir uns den ganzen Tag, deinem Namen werden wir ewiglich Lob bekennen. (Sela)
10Doch du hast uns verworfen und zuschanden gemacht, ziehst nicht aus mit unseren Heeren,
11lässt uns zurückweichen vor dem Bedränger; und unsere Hasser rauben für sich.
12Du gibst uns hin wie Schlachtschafe und zerstreust uns unter die Völker.
13Du verkaufst dein Volk um ein Geringes und setzt nicht hoch seinen Preis,
14machst uns zum Hohn unseren Nachbarn, zu Spott und Hohn denen rings um uns her,
15machst uns zum Sprichwort3 unter den Völkern, zum Kopfschütteln unter den Völkerscharen.
16Den ganzen Tag ist meine Schmach vor mir, Beschämung meines Angesichts bedeckt mich
17wegen der Stimme des Schmähers und Lästerers, wegen des Feindes und des Rachgierigen.
18Dieses alles ist über uns gekommen, und wir haben dich nicht vergessen, noch handelten wir treulos an deinem Bund.
19Nicht wich unser Herz zurück, noch bog unser Schritt von deinem Pfad ab,
20obgleich du uns zermalmtest am Ort der Schakale und uns bedecktest mit Todesschatten.
21Hätten wir vergessen den Namen unseres Gottes und unsere Handflächen ausgestreckt zu einer fremden Gottheit,
22würde Gott das nicht erforschen? Er kennt ja die Geheimnisse des Herzens.
23Doch deinetwegen werden wir getötet den ganzen Tag, werden wir als Schlachtschafe gerechnet.
24Wache auf! Warum schläfst du, mein Herr? Erwache! Verwirf [uns] nicht für immer!
25Warum verbirgst du dein Angesicht, vergisst du unser Gebeugtsein4 und unseren Druck5?,
26denn unsere Seele zerfließt in den Staub, unser Bauch klebt an der Erde.
27Steh auf, uns zur Hilfe, und erlöse uns - deiner Güte wegen!