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Altes Testament

Psalmen Kapitel 141

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Ein Psalm Von David Jahweh, ich rufe zu dir. Eile zu mir! Nimm zu Ohren meine Stimme, wenn ich zu dir rufe.
2Möge als Räucherwerk mein Gebet bestehen1 vor deinem Angesicht, das Erheben meiner offenen Hände als Abendopfer.
3Bestelle, Jahweh, eine Wache meinem Mund! Hüte die Tür meiner Lippen!
4Möge mein Herz sich nicht neigen zum Bösen2, in Frevel Mutwilliges zu tun mit Männern, die Übeltäter sind3. Möge ich nie essen von ihren Leckerbissen!
5Der Gerechte schlage mich: Es ist Güte. Er strafe mich: Es ist Öl für das Haupt. Mein Haupt soll sich nicht weigern4. Ja, nur zu! Und mein Gebet ist gegen ihre Bosheiten.5
6Ihre Richter werden hinabgestürzt an den Felswänden; dann wird man meine Worte* hören, dass sie lieblich sind.
7Wie einer die Erde pflügt und aufreißt, so sind unsere Gebeine hingestreut am Rand6 des Scheols.
8Doch auf dich, Jahweh, Herr, sind meine Augen [gerichtet]. Zu dir nehme ich Zuflucht. Schütte meine Seele7 nicht aus!
9Bewahre mich vor den Fängen der Schlinge, die sie mir legten, und vor den Fallstricken der Übeltäter.
10Lass die Ehrfurchtslosen allesamt fallen, [jeden] in seine [eigenen] Netze, während ich vorübergehe.

Fußnoten

  1. 1 o.: gelten
  2. 2 o.: zu bösem Wort; zu böser Rede; zu böser Sache
  3. 3 o.: die Unrecht tun; so a. V. 9.
  4. 4 o.: wird sich nicht sträuben.
  5. 5 o.: Aber ich bete - bei ihren Bosheiten. (Der heb. Satz kann verschieden gedeutet werden.)
  6. 6 o.: am Rachen; an der Mündung
  7. 7 d. h.: mein Leben