Altes Testament
Psalmen Kapitel 72
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Von Salomo1 O Gott, gib deine Rechtssprüche2 dem König und deine Gerechtigkeit3 dem Sohn des Königs.
2Er richte dein Volk in Gerechtigkeit und deine Gebeugten nach Recht.
3Mögen die Berge <dann> Frieden4 tragen dem Volk und die Hügel, durch Gerechtigkeit.
4Er schaffe Recht den Gebeugten des Volkes. Er rette die Söhne des Armen und zertrete den Bedrücker.
5Man fürchte dich mit dem Sonnen[schein]5 und angesichts des Mondes6, von Geschlecht zu Geschlecht.
6Er komme wie Regen herab7 auf die Flur, wie Regenschauer, Regengüsse auf das Land.
7Es sprosse in seinen Tagen der Gerechte und [es sei] Fülle von Frieden, bis der Mond nicht mehr ist.
8Und er herrsche von Meer zu Meer und vom Strom8 bis zu den Enden der Erde9.
9Vor seinem Angesicht sollen sich beugen die Wüstenvölker, seine Feinde sollen Staub lecken.
10Die Könige von Tarsis10 und die Küstenländer11 entrichten Geschenke. Die Könige von Saba12 und Seba13 bringen Abgaben dar.
11Alle Könige sollen ihm huldigen, alle Völker14 ihm dienen!
12- denn er befreit den Armen, der um Hilfe ruft, und den Gebeugten, der keinen Helfer hat.
13Er erbarmt sich des Geringen, des Armen, die Seelen der Armen rettet er.
14Von Druck und Gewalttat erlöst er ihre Seele. Kostbar ist in seinen Augen ihr Blut.
15Er möge leben! Vom Gold Sabas gebe man ihm. Man tue allezeit Fürbitte für ihn, segne ihn den ganzen Tag.
16Überfluss von Getreide sei im Land bis auf die Gipfel der Berge; seine Frucht rausche wie der Libanon; und es blühe15 aus den Städten wie das Gewächs der Erde.
17Sein Name sei ewig, angesichts der Sonne16 möge aufsprossen sein Name. Und segnen17 soll man sich in ihm; alle Völker sollen ihn seligpreisen.
18Gelobt18 sei Jahweh, Gott, der Gott Israels, der Wundertaten vollbringt, er allein!
19Gelobt sei sein herrlicher Name19 ewiglich! Alles Erdreich werde voll seiner Ehre20! Amen. Ja, Amen.
20Es sind zu Ende die Gebete Davids, des Sohnes Isais.
2Er richte dein Volk in Gerechtigkeit und deine Gebeugten nach Recht.
3Mögen die Berge <dann> Frieden4 tragen dem Volk und die Hügel, durch Gerechtigkeit.
4Er schaffe Recht den Gebeugten des Volkes. Er rette die Söhne des Armen und zertrete den Bedrücker.
5Man fürchte dich mit dem Sonnen[schein]5 und angesichts des Mondes6, von Geschlecht zu Geschlecht.
6Er komme wie Regen herab7 auf die Flur, wie Regenschauer, Regengüsse auf das Land.
7Es sprosse in seinen Tagen der Gerechte und [es sei] Fülle von Frieden, bis der Mond nicht mehr ist.
8Und er herrsche von Meer zu Meer und vom Strom8 bis zu den Enden der Erde9.
9Vor seinem Angesicht sollen sich beugen die Wüstenvölker, seine Feinde sollen Staub lecken.
10Die Könige von Tarsis10 und die Küstenländer11 entrichten Geschenke. Die Könige von Saba12 und Seba13 bringen Abgaben dar.
11Alle Könige sollen ihm huldigen, alle Völker14 ihm dienen!
12- denn er befreit den Armen, der um Hilfe ruft, und den Gebeugten, der keinen Helfer hat.
13Er erbarmt sich des Geringen, des Armen, die Seelen der Armen rettet er.
14Von Druck und Gewalttat erlöst er ihre Seele. Kostbar ist in seinen Augen ihr Blut.
15Er möge leben! Vom Gold Sabas gebe man ihm. Man tue allezeit Fürbitte für ihn, segne ihn den ganzen Tag.
16Überfluss von Getreide sei im Land bis auf die Gipfel der Berge; seine Frucht rausche wie der Libanon; und es blühe15 aus den Städten wie das Gewächs der Erde.
17Sein Name sei ewig, angesichts der Sonne16 möge aufsprossen sein Name. Und segnen17 soll man sich in ihm; alle Völker sollen ihn seligpreisen.
18Gelobt18 sei Jahweh, Gott, der Gott Israels, der Wundertaten vollbringt, er allein!
19Gelobt sei sein herrlicher Name19 ewiglich! Alles Erdreich werde voll seiner Ehre20! Amen. Ja, Amen.
20Es sind zu Ende die Gebete Davids, des Sohnes Isais.
Fußnoten
- 1 heb. Li-Schlomoh; i. S. v.: "Des Salomo"; eigtl.: "Dem Salomo zu eigen" (wie Le-David: "Des David"; eigtl.: "Dem David zu eigen").
- 2 o.: richterlichen Urteile; Verordnungen; Gerichte; Entscheidungen
- 3 o.: dein gerechtes Walten
- 4 und Wohlergehen; so a. i. Folg.
- 5 d. h.: solange die Sonne existiert
- 6 d. h.: solange der Mond existiert
- 7 i. S. v.: ströme ... herab
- 8 d. i.: vom Euphrat
- 9 o.: Rändern des Erdreichs.
- 10 Tarsis ist eine Küstengegend westlich von Israel, möglicherw. Südspanien (nach anderen: Sardinien).
- 11 die Küstengebiete (und Inseln) des westlichen Mittelmeeres stehen allgemein für die "Enden der Erde" (o.: Ränder des Erdreichs); vgl. Jes 42,10.
- 12 "Saba" (in manchen Übersetzungen als "Scheba" wiedergegeben) war ein Volk und Königreich in Südarabien.
- 13 D. i. ein Volk in Nordafrika (Äthiopien bzw. Nubien), Nachfahren des Kusch; 1Mo 10,7.
- 14 o.: alle Heiden
- 15 i. S. v.: [Menschen] mögen hervorblühen
- 16 d. h.: Solange die Sonne existiert
- 17 o.: Segen wünschen; Apg 3,25; Gal 3,28.
- 18 und gesegnet; so a. i. Folg.
- 19 w.: der Name seiner Herrlichkeit
- 20 o.: Herrlichkeit