Altes Testament
Psalmen Kapitel 27
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Von David Jahweh ist mein Licht und mein Heil. Vor wem sollte ich mich fürchten? Jahweh ist meines Lebens Schutzwehr. Vor wem sollte ich erschrecken?
2Als Bösgesinnte mir nahten, um mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, da strauchelten sie und fielen.
3Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, fürchtet mein Herz sich nicht. Erhebt sich Krieg gegen mich, auch dann vertraue ich.
4Eines erbitte ich von Jahweh; danach will ich trachten: zu wohnen im Hause Jahwehs alle Tage meines Lebens, zu schauen die Lieblichkeit Jahwehs und nachzuforschen1 in seiner Tempelhalle;
5denn er birgt mich in seiner Hütte am Tag des Übels, verbirgt mich im Verborgenen2 seines Zeltes; auf einen Felsen erhöht er mich.
6Nun ragt mein Haupt empor über meine Feinde rings um mich her. Jubelruf-Opfer will ich opfern in seinem Zelt, will Jahweh singen und spielen.
7Höre, Jahweh, meine Stimme! Ich rufe. Sei mir gnädig und erhöre mich!
8Dir sagt mein Herz [nach]3: "Sucht mein Angesicht!" Dein Angesicht, Jahweh, suche ich.
9Verbirg dein Angesicht nicht vor mir. Weise deinen Knecht nicht ab im Zorn. Du bist meine Hilfe geworden4. Gib mich nicht auf! Verlass mich nicht, Gott meines Heils!
10Würden mich Vater und Mutter verlassen, so nimmt doch Jahweh mich auf5.
11Lehre mich, Jahweh, deinen Weg, leite mich auf ebenem Pfad - meiner Nachsteller wegen.
12Übergib mich nicht der Seele6 meiner Bedränger, denn Lügenzeugen stehen gegen mich auf und der, der Gewalttat schnaubt.
13Wenn ich nicht geglaubt hätte, das Gute Jahwehs zu schauen7 im Lande der Lebenden ...!
14Harre auf Jahweh! Werde fest, und dein Herz sei stark! Ja, harre auf Jahweh!
2Als Bösgesinnte mir nahten, um mein Fleisch zu fressen, meine Bedränger und meine Feinde, da strauchelten sie und fielen.
3Wenn sich ein Heer gegen mich lagert, fürchtet mein Herz sich nicht. Erhebt sich Krieg gegen mich, auch dann vertraue ich.
4Eines erbitte ich von Jahweh; danach will ich trachten: zu wohnen im Hause Jahwehs alle Tage meines Lebens, zu schauen die Lieblichkeit Jahwehs und nachzuforschen1 in seiner Tempelhalle;
5denn er birgt mich in seiner Hütte am Tag des Übels, verbirgt mich im Verborgenen2 seines Zeltes; auf einen Felsen erhöht er mich.
6Nun ragt mein Haupt empor über meine Feinde rings um mich her. Jubelruf-Opfer will ich opfern in seinem Zelt, will Jahweh singen und spielen.
7Höre, Jahweh, meine Stimme! Ich rufe. Sei mir gnädig und erhöre mich!
8Dir sagt mein Herz [nach]3: "Sucht mein Angesicht!" Dein Angesicht, Jahweh, suche ich.
9Verbirg dein Angesicht nicht vor mir. Weise deinen Knecht nicht ab im Zorn. Du bist meine Hilfe geworden4. Gib mich nicht auf! Verlass mich nicht, Gott meines Heils!
10Würden mich Vater und Mutter verlassen, so nimmt doch Jahweh mich auf5.
11Lehre mich, Jahweh, deinen Weg, leite mich auf ebenem Pfad - meiner Nachsteller wegen.
12Übergib mich nicht der Seele6 meiner Bedränger, denn Lügenzeugen stehen gegen mich auf und der, der Gewalttat schnaubt.
13Wenn ich nicht geglaubt hätte, das Gute Jahwehs zu schauen7 im Lande der Lebenden ...!
14Harre auf Jahweh! Werde fest, und dein Herz sei stark! Ja, harre auf Jahweh!
Fußnoten
- 1 o.: Betrachtungen anzustellen; zu überlegen
- 2 eigtl.: Versteck; i. S. v.: Schutz; Schirm; a.: Verborgenes
- 3 o.: Mein Herz hält dir vor, was du sagtest
- 4 o.: Du bist meine Hilfe gewesen <und bist es noch>; d. h.: Du bist meine Hilfe.
- 5 o.: holt ... mich zu sich; w.: sammelt ... mich.
- 6 viell. i. S. v.: Seelengier
- 7 i. S. v.: weiterhin zu schauen