Altes Testament
Psalmen Kapitel 116
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Ich liebe1, denn Jahweh hörte meine Stimme, mein Gnadenflehen,
2denn er neigte zu mir sein Ohr; und meine Tage hindurch werde ich2 anrufen.
3Es umfingen mich Fesseln des Todes, und Drangsale3 des Scheols4 trafen mich; Bedrängnis und Kummer traf ich an.
4Da rief ich den Namen Jahwehs an: "Bitte, Jahweh, lass meine Seele entrinnen!"
5Gnädig ist Jahweh und gerecht, und unser Gott ist ein Erbarmer.
6Ein Hüter der Arglosen5 ist Jahweh. Schwach6 war ich, und er schaffte mir Heil.
7Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe7, denn Jahweh hat es für dich hinausgeführt8.
8Ja, du hast meine Seele vom Tode befreit, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Straucheln9.
9Ich darf wandeln vor dem Angesicht Jahwehs in den Landen der Lebenden.
10Ich glaubte10. °Darum redete ich.11 Ich war sehr gebeugt.12
11Ich hatte in meiner Unruhe13 gesagt: "Alle Menschen sind Lügner."
12Wie kann ich Jahweh vergelten alle seine Wohltaten an mir?
13Den Becher der Rettungen will ich erheben und den Namen Jahwehs anrufen.
14Ich will Jahweh meine Gelübde bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes.
15Kostbar ist in den Augen Jahwehs das Sterben14 seiner Getreuen.15
16Bitte, Jahweh! Ja, ich bin dein Knecht. Ich bin dein Knecht, der Sohn deiner Magd. Du hast meine Fesseln gelöst;
17ich will dir Schlachtopfer des Dankes opfern und den Namen Jahwehs anrufen.
18Meine Gelübde will ich Jahweh bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes,
19in den Vorhöfen des Hauses Jahwehs, in deiner Mitte, Jerusalem. Hallelu-Jah!
2denn er neigte zu mir sein Ohr; und meine Tage hindurch werde ich2 anrufen.
3Es umfingen mich Fesseln des Todes, und Drangsale3 des Scheols4 trafen mich; Bedrängnis und Kummer traf ich an.
4Da rief ich den Namen Jahwehs an: "Bitte, Jahweh, lass meine Seele entrinnen!"
5Gnädig ist Jahweh und gerecht, und unser Gott ist ein Erbarmer.
6Ein Hüter der Arglosen5 ist Jahweh. Schwach6 war ich, und er schaffte mir Heil.
7Kehre zurück, meine Seele, zu deiner Ruhe7, denn Jahweh hat es für dich hinausgeführt8.
8Ja, du hast meine Seele vom Tode befreit, meine Augen von Tränen, meinen Fuß vom Straucheln9.
9Ich darf wandeln vor dem Angesicht Jahwehs in den Landen der Lebenden.
10Ich glaubte10. °Darum redete ich.11 Ich war sehr gebeugt.12
11Ich hatte in meiner Unruhe13 gesagt: "Alle Menschen sind Lügner."
12Wie kann ich Jahweh vergelten alle seine Wohltaten an mir?
13Den Becher der Rettungen will ich erheben und den Namen Jahwehs anrufen.
14Ich will Jahweh meine Gelübde bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes.
15Kostbar ist in den Augen Jahwehs das Sterben14 seiner Getreuen.15
16Bitte, Jahweh! Ja, ich bin dein Knecht. Ich bin dein Knecht, der Sohn deiner Magd. Du hast meine Fesseln gelöst;
17ich will dir Schlachtopfer des Dankes opfern und den Namen Jahwehs anrufen.
18Meine Gelübde will ich Jahweh bezahlen, ja, in der Gegenwart seines ganzen Volkes,
19in den Vorhöfen des Hauses Jahwehs, in deiner Mitte, Jerusalem. Hallelu-Jah!
Fußnoten
- 1 Das Objekt ergibt sich aus V. 1; der Gebrauch des Zeitwortes ohne Objekt in V. 1.2.10 fällt auf.
- 2 Zum fehlenden Objekt vgl. V. 1.4.13.17.
- 3 o.: Ängste; Beengungen
- 4 Der Scheol ist der Bereich der Toten; gr. hadees.
- 5 o.: Ein Bewahrer der Einfältigen
- 6 und heruntergekommen
- 7 o.: zu deinen Ruheplätzen
- 8 o.: hat es erwirkt (o.: zur Reife gebracht); o.: hat dir Gutes getan.
- 9 und Fallen.
- 10 Zum fehlenden Objekt vgl. V. 1.
- 11 Das heb. ki scheint hier eine Folgerung einzuführen: Ich glaubte, sodass ich reden kann; ich glaubte, darum kann (bzw. will) ich reden; so a. d. gr. Üsg. u. 2Kor 4,13.
- 12 o.: Ich war sehr niedrig <und elend> gewesen; vgl. V. 6.
- 13 o.: in meinem Bestürzt-Sein; in meinem Eilen
- 14 o.: das Versterben; das Zu-Tode-Kommen; o.: der Todesgang; das heb. mawethah kommt nur hier vor.
- 15 n. H. Menge: Es kommt Gott nicht leicht an, einen seiner Getreuen (o.: Frommen; Ergebenen) in den Tod sinken zu lassen.