Altes Testament
Psalmen Kapitel 39
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Dem leitenden Musiker Dem Jedutun Ein Psalm Von David
2Ich hatte gesagt: "Ich will meine Wege wahren1, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge, will meinen Mund mit Maulkorb verwahren, solange der Ehrfurchtslose vor mir ist."
3Ich bin verstummt, bin in Stillschweigen, schweige vom Guten; da regt sich mein Schmerz.
4Mein Herz wird heiß in meinem Innern. Bei meinem murmelnden Seufzen entzündet sich Feuer. Ich rede mit meiner Zunge:
5Lass mich erkennen, Jahweh, mein Ende, und was das Maß meiner Tage ist2. Ich will erkennen, wie vergänglich ich bin.
6Siehe! <Wie> Handbreiten hast du meine Tage gemacht, meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir. Wahrlich, nur Hauch ist jeder fest dastehende Mensch. (Sela)
7Wahrlich, wie ein Schattenbild wandelt der Mensch einher. Wahrlich, Hauch ist es, um was sie lärmen. Er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.
8Und nun, worauf harre ich, mein Herr? Mein Hoffen gilt dir3!
9Aus allen meinen Übertretungen reiße mich heraus; dem Hohn des Toren setze mich nicht aus!
10Ich bin verstummt, tue meinen Mund nicht auf; denn du - du hast gehandelt.
11Wende von mir ab deine Plage! Wegen des Haders deiner Hand vergehe ich.
12Mit Züchtigungen strafst du einen Mann für seine Schuld und lässt seine Schönheit zergehen wie die Motte. Wahrlich, ein Hauch sind alle Menschen. (Sela)
13Höre mein Gebet, Jahweh, und nimm zu Ohren mein innigstes Rufen4! Schweige nicht zu meinen Tränen!, denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse5, wie alle meine Väter.
14Schau weg von mir, dass ich mich erquicke, ehe ich dahingehe und nicht mehr bin.
2Ich hatte gesagt: "Ich will meine Wege wahren1, dass ich nicht sündige mit meiner Zunge, will meinen Mund mit Maulkorb verwahren, solange der Ehrfurchtslose vor mir ist."
3Ich bin verstummt, bin in Stillschweigen, schweige vom Guten; da regt sich mein Schmerz.
4Mein Herz wird heiß in meinem Innern. Bei meinem murmelnden Seufzen entzündet sich Feuer. Ich rede mit meiner Zunge:
5Lass mich erkennen, Jahweh, mein Ende, und was das Maß meiner Tage ist2. Ich will erkennen, wie vergänglich ich bin.
6Siehe! <Wie> Handbreiten hast du meine Tage gemacht, meine Lebensdauer ist wie nichts vor dir. Wahrlich, nur Hauch ist jeder fest dastehende Mensch. (Sela)
7Wahrlich, wie ein Schattenbild wandelt der Mensch einher. Wahrlich, Hauch ist es, um was sie lärmen. Er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.
8Und nun, worauf harre ich, mein Herr? Mein Hoffen gilt dir3!
9Aus allen meinen Übertretungen reiße mich heraus; dem Hohn des Toren setze mich nicht aus!
10Ich bin verstummt, tue meinen Mund nicht auf; denn du - du hast gehandelt.
11Wende von mir ab deine Plage! Wegen des Haders deiner Hand vergehe ich.
12Mit Züchtigungen strafst du einen Mann für seine Schuld und lässt seine Schönheit zergehen wie die Motte. Wahrlich, ein Hauch sind alle Menschen. (Sela)
13Höre mein Gebet, Jahweh, und nimm zu Ohren mein innigstes Rufen4! Schweige nicht zu meinen Tränen!, denn ein Fremdling bin ich bei dir, ein Beisasse5, wie alle meine Väter.
14Schau weg von mir, dass ich mich erquicke, ehe ich dahingehe und nicht mehr bin.