Altes Testament
Psalmen Kapitel 91
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Wer im Bergungsort1 des Höchsten wohnt, weilt2 im Schatten des Allmächtigen3.
2Ich sage zu Jahweh: "Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue."
3Ja, er befreit dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.
4Mit seinen Fittichen deckt er dich, und unter seinen Flügeln nimmst du Zuflucht. Schild und Wehr ist seine Wahrheit4.
5Du musst nicht bangen vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,
6vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.
7Mögen tausend fallen an deiner Seite und zehntausend5 zu deiner Rechten, dich wird es nicht treffen.
8Nur anschauen mit den Augen wirst du es und sehen die Vergeltung an den Ehrfurchtslosen.
9Ja, du, Jahweh, bist meine Zuflucht.6 - Du hast den Höchsten dir zur Wohnung7 gemacht.
10Es wird dir kein Unheil begegnen und keine Plage deinem Zelt nahen!8
11- denn er entbietet für dich seine Boten, dich zu behüten auf allen deinen Wegen.
12Auf den Händen9 tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
13Über Löwen und Ottern wirst du schreiten, Junglöwen und Seeungeheuer niedertreten. -
14Weil er an mir hängt10, lasse ich ihn entrinnen, rücke ich ihn empor11, denn er kennt meinen Namen.
15Er ruft mich, ich antworte ihm. Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und verherrliche ihn.
16Ich sättige ihn mit langem Leben12 und lasse ihn schauen mein Heil.
2Ich sage zu Jahweh: "Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue."
3Ja, er befreit dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.
4Mit seinen Fittichen deckt er dich, und unter seinen Flügeln nimmst du Zuflucht. Schild und Wehr ist seine Wahrheit4.
5Du musst nicht bangen vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt,
6vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.
7Mögen tausend fallen an deiner Seite und zehntausend5 zu deiner Rechten, dich wird es nicht treffen.
8Nur anschauen mit den Augen wirst du es und sehen die Vergeltung an den Ehrfurchtslosen.
9Ja, du, Jahweh, bist meine Zuflucht.6 - Du hast den Höchsten dir zur Wohnung7 gemacht.
10Es wird dir kein Unheil begegnen und keine Plage deinem Zelt nahen!8
11- denn er entbietet für dich seine Boten, dich zu behüten auf allen deinen Wegen.
12Auf den Händen9 tragen sie dich, damit du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.
13Über Löwen und Ottern wirst du schreiten, Junglöwen und Seeungeheuer niedertreten. -
14Weil er an mir hängt10, lasse ich ihn entrinnen, rücke ich ihn empor11, denn er kennt meinen Namen.
15Er ruft mich, ich antworte ihm. Ich bin bei ihm in der Not. Ich befreie ihn und verherrliche ihn.
16Ich sättige ihn mit langem Leben12 und lasse ihn schauen mein Heil.
Fußnoten
- 1 o.: im Versteck
- 2 Grundbed.: nächtigen; die Nacht zubringen
- 3 heb. El-schaddai; schaddai ist abgeleitet entweder von schadad ("gewaltig sein") oder von sche-dai ("der, welcher der Ausreichende [bzw. Genügende o. Reichliche] ist").
- 4 o.: seine Treue; seine Zuverlässigkeit.
- 5 o.: eine Myriade
- 6 Nach V. 9a scheint der Sprecher zu wechseln. Ps 91 ist wahrsch. ein Wechselgesang. S. zu V. 10.
- 7 o.: Zufluchtsstätte
- 8 Im Wechselgesang singt die eine Stimmer V. 9a, eine andere die V. 9b-13; möglicherw. eine dritte die V. 14-16.
- 9 d. h.: auf offenen Händen; eigtl.: auf Handflächen
- 10 o.: mich liebt
- 11 o.: rücke ich ihn in [unerreichbare] Höhe; setze ich ihn in Sicherheit; schütze ich ihn
- 12 w.: mit Länge der Tage