Altes Testament
Psalmen Kapitel 50
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Ein Psalm Von Asaf Der Starke, Gott, Jahweh1, er hat gesprochen; er ruft dem Land zu, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.
2Aus Zion, der Schönheit Vollendung, strahlt Gott <im Lichtglanz> hervor.
3Unser Gott kommt, und er schweigt nicht. Feuer frisst vor ihm her, und rings um ihn stürmt es sehr.
4Er ruft dem Himmel droben zu und der Erde2, um sein Volk zu richten:
5"Versammelt mir meine Getreuen3, die mir den Bund schlossen über dem Opfer."
6Die Himmel verkünden seine Gerechtigkeit, denn Gott, er schickt sich an, zu richten. (Sela)
7"Höre, mein Volk, und ich will reden, Israel, ich will wider dich zeugen, ich, Gott, dein Gott.
8Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, und deine Brandopfer sind stets vor mir.
9Ich mag keinen Stier nehmen aus deinem Haus noch Böcke von deinen Hürden,
10denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen.
11Ich kenne alle Vögel der Berge, und das Gewimmel des Feldes ist mir bekannt.
12Hungerte mich, ich würde es dir nicht sagen, denn mein ist das Festland und seine Fülle.
13Sollte ich das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken?
14Opfere Gott Dank4 und bezahle dem Höchsten deine Gelübde
15und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich retten und du wirst mich ehren."
16Doch zum Ehrfurchtslosen sagt Gott: "Was hast du meine Satzungen aufzuzählen und nimmst meinen Bund in deinen Mund5?
17Du hassest ja Zucht und wirfst meine Worte hinter dich.
18Siehst du einen Dieb, so gefällt es dir bei ihm, und mit Ehebrechern ist dein Teil.
19Deinen Mund schickst du aus zum Bösen, und deine Zunge spannt Trug davor.
20Du sitzt da und redest gegen deinen Bruder. Gegen den Sohn deiner Mutter stößt du Schmähworte aus.
21Das hast du getan - und ich schwieg. Da dachtest du, ich wäre gleich wie du. Ich will dich rügen, es dir vor Augen stellen."
22Merkt doch dieses, die ihr Gott6 vergesst, damit ich nicht zerreiße - und kein Befreier ist da!
23Wer Dank opfert, ehrt mich, und wer einen Weg bahnt7, den lasse ich sehen das Heil Gottes."
2Aus Zion, der Schönheit Vollendung, strahlt Gott <im Lichtglanz> hervor.
3Unser Gott kommt, und er schweigt nicht. Feuer frisst vor ihm her, und rings um ihn stürmt es sehr.
4Er ruft dem Himmel droben zu und der Erde2, um sein Volk zu richten:
5"Versammelt mir meine Getreuen3, die mir den Bund schlossen über dem Opfer."
6Die Himmel verkünden seine Gerechtigkeit, denn Gott, er schickt sich an, zu richten. (Sela)
7"Höre, mein Volk, und ich will reden, Israel, ich will wider dich zeugen, ich, Gott, dein Gott.
8Nicht wegen deiner Schlachtopfer tadle ich dich, und deine Brandopfer sind stets vor mir.
9Ich mag keinen Stier nehmen aus deinem Haus noch Böcke von deinen Hürden,
10denn mein ist alles Getier des Waldes, das Vieh auf tausend Bergen.
11Ich kenne alle Vögel der Berge, und das Gewimmel des Feldes ist mir bekannt.
12Hungerte mich, ich würde es dir nicht sagen, denn mein ist das Festland und seine Fülle.
13Sollte ich das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken?
14Opfere Gott Dank4 und bezahle dem Höchsten deine Gelübde
15und rufe mich an am Tag der Not, so will ich dich retten und du wirst mich ehren."
16Doch zum Ehrfurchtslosen sagt Gott: "Was hast du meine Satzungen aufzuzählen und nimmst meinen Bund in deinen Mund5?
17Du hassest ja Zucht und wirfst meine Worte hinter dich.
18Siehst du einen Dieb, so gefällt es dir bei ihm, und mit Ehebrechern ist dein Teil.
19Deinen Mund schickst du aus zum Bösen, und deine Zunge spannt Trug davor.
20Du sitzt da und redest gegen deinen Bruder. Gegen den Sohn deiner Mutter stößt du Schmähworte aus.
21Das hast du getan - und ich schwieg. Da dachtest du, ich wäre gleich wie du. Ich will dich rügen, es dir vor Augen stellen."
22Merkt doch dieses, die ihr Gott6 vergesst, damit ich nicht zerreiße - und kein Befreier ist da!
23Wer Dank opfert, ehrt mich, und wer einen Weg bahnt7, den lasse ich sehen das Heil Gottes."