Altes Testament
Psalmen Kapitel 144
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Von David Gelobt sei Jahweh, mein Fels, der meine Hände lehrt den Kampf, meine Finger den Krieg:
2meine Güte und meine Burg, meine hohe Feste und mein Befreier, mein Schild und der, zu dem ich Zuflucht nehme, der mir mein Volk1 unterwirft!
3Jahweh, was ist der Mensch2, dass du von ihm Kenntnis nimmst, der Sohn des Sterblichen3, dass du ihn beachtest?
4Der Mensch gleicht dem Hauch; seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten.
5Jahweh, neige deine Himmel und fahre herab, rühre die Berge an, dass sie rauchen!
6Blitze mit Blitzen und zerstreue sie, schieße deine Pfeile und bring sie in Verwirrung!
7Strecke deine Hände aus von der Höhe, befreie mich und reiße mich heraus aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,
8deren Mund Gehaltloses4 redet und deren Rechte5 eine Rechte der Lüge ist.
9Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf dem Zehnsait6 dir spielen,
10dir, der du Rettung gibst den Königen, der seinen Knecht David entreißt dem verderblichen Schwert.
11Reiße mich heraus und befreie mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Gehaltloses redet und deren Rechte eine Rechte der Lüge ist,
12dass unsere Söhne seien wie Pflanzen, großgewachsen in ihrer Jugend, unsere Töchter gleich behauenen Ecksäulen, nach der Bauart eines Palastes;
13dass unsere Speicher voll seien und [Vorräte] geben von allerlei Art, dass unser Kleinvieh sich tausendfach mehre, zehntausendfach7 auf unseren Triften,
14dass unsere Rinder trächtig seien, ohne Riss8 und ohne Fehlgeburt, und kein Klagegeschrei sei auf unseren Straßen.
15Selig das Volk, dem es so ergeht! Selig das Volk, dessen Gott Jahweh ist! 9
2meine Güte und meine Burg, meine hohe Feste und mein Befreier, mein Schild und der, zu dem ich Zuflucht nehme, der mir mein Volk1 unterwirft!
3Jahweh, was ist der Mensch2, dass du von ihm Kenntnis nimmst, der Sohn des Sterblichen3, dass du ihn beachtest?
4Der Mensch gleicht dem Hauch; seine Tage sind wie ein vorübergehender Schatten.
5Jahweh, neige deine Himmel und fahre herab, rühre die Berge an, dass sie rauchen!
6Blitze mit Blitzen und zerstreue sie, schieße deine Pfeile und bring sie in Verwirrung!
7Strecke deine Hände aus von der Höhe, befreie mich und reiße mich heraus aus großen Wassern, aus der Hand der Söhne der Fremde,
8deren Mund Gehaltloses4 redet und deren Rechte5 eine Rechte der Lüge ist.
9Gott, ein neues Lied will ich dir singen, auf dem Zehnsait6 dir spielen,
10dir, der du Rettung gibst den Königen, der seinen Knecht David entreißt dem verderblichen Schwert.
11Reiße mich heraus und befreie mich aus der Hand der Söhne der Fremde, deren Mund Gehaltloses redet und deren Rechte eine Rechte der Lüge ist,
12dass unsere Söhne seien wie Pflanzen, großgewachsen in ihrer Jugend, unsere Töchter gleich behauenen Ecksäulen, nach der Bauart eines Palastes;
13dass unsere Speicher voll seien und [Vorräte] geben von allerlei Art, dass unser Kleinvieh sich tausendfach mehre, zehntausendfach7 auf unseren Triften,
14dass unsere Rinder trächtig seien, ohne Riss8 und ohne Fehlgeburt, und kein Klagegeschrei sei auf unseren Straßen.
15Selig das Volk, dem es so ergeht! Selig das Volk, dessen Gott Jahweh ist! 9
Fußnoten
- 1 viele Hss u. die syr. u. aram. Üsg.: der mir Völker unterwirft; vgl. Ps 18,48.
- 2 heb. adam; bed.: der vom Erdboden [Genommene]; so a. V. 4.
- 3 heb. änosch; bed.: der kränkliche, schwächliche, hinfällige Mensch.
- 4 o.: Nichtiges; Vergebliches; Falschheit; so a. V. 11.
- 5 Die Rechte ist die Schwurhand.
- 6 o.: auf dem zehnsaitigen Instrument
- 7 o.: myriadenfach
- 8 d. h.: ohne Dammriss bei der Geburt
- 9 Die Anfangsbuchstaben der 22 V. folgen der alphabetischen Reihenfolge. Ausnahme: Im Mas. T. u. allen wichtigen heb. Hss fehlt die mit Nun (N) beginnende Verszeile (nach V. 13b, vor V. 14a). Bezeugt wird sie durch die gr. u. syr. Üsg., ebenso durch eine heb. Hs (Hrsg. B. Kennicott, Vetus Testamentum Hebraicum, 1780, 142) und durch die Qumrantexte (11QPs): V. 13cd: "Treu ist Jahweh in allen seinen Worten und gnädig in allen seinen Taten."