Altes Testament
Psalmen Kapitel 65
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Dem leitenden Musiker Ein Psalm Von David Ein Lied
2Dir ist Stille1 ein Lobgesang2, Gott, in Zion; und dir bezahlt man Gelübde.
3Hörer des Gebets! Zu dir kommt alles Fleisch.
4Verfehlungen haben mich überwältigt; unsere Übertretungen - du [bist es, der] sie sühnt3.
5Selig der, den du dir erwählst und nahen lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen. Sättigen wollen wir uns an dem Guten deines Hauses, dem Heiligen deiner Tempelhalle4.
6Furchtgebietendes wirst du uns antworten in Gerechtigkeit, Gott unseres Heils, Zuversicht aller Enden der Erde und des fernen Meeres,
7der die Berge festigt durch seine Kraft, umgürtet ist mit Heldenstärke,
8der da stillt das Tosen der Meere, das Tosen ihrer Wellen und das Lärmen der Volksstämme.
9Die Bewohner der Enden der Erde fürchten sich vor deinen Zeichen. Du machst jubeln die Ausgänge des Morgens und des Abends.
10Du suchst das Land heim5, machst es überfließen, bereicherst es sehr: Gottes Bach ist voll Wasser. Du lässt sein Getreide gut geraten, ja, so bereitest du es.
11Du tränkst seine Furchen, ebnest seine Schollen, erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs.
12Du krönst das Jahr mit deinem Gut, deine Spuren triefen von Fett.
13Es triefen die Weideflächen der Wüste, mit Jubel umgürten sich die Hügel;
14die Auen bekleiden sich mit Kleinvieh, die Täler bedecken sich mit Korn; sie jauchzen sich zu, ja, sie singen.
2Dir ist Stille1 ein Lobgesang2, Gott, in Zion; und dir bezahlt man Gelübde.
3Hörer des Gebets! Zu dir kommt alles Fleisch.
4Verfehlungen haben mich überwältigt; unsere Übertretungen - du [bist es, der] sie sühnt3.
5Selig der, den du dir erwählst und nahen lässt, dass er wohne in deinen Vorhöfen. Sättigen wollen wir uns an dem Guten deines Hauses, dem Heiligen deiner Tempelhalle4.
6Furchtgebietendes wirst du uns antworten in Gerechtigkeit, Gott unseres Heils, Zuversicht aller Enden der Erde und des fernen Meeres,
7der die Berge festigt durch seine Kraft, umgürtet ist mit Heldenstärke,
8der da stillt das Tosen der Meere, das Tosen ihrer Wellen und das Lärmen der Volksstämme.
9Die Bewohner der Enden der Erde fürchten sich vor deinen Zeichen. Du machst jubeln die Ausgänge des Morgens und des Abends.
10Du suchst das Land heim5, machst es überfließen, bereicherst es sehr: Gottes Bach ist voll Wasser. Du lässt sein Getreide gut geraten, ja, so bereitest du es.
11Du tränkst seine Furchen, ebnest seine Schollen, erweichst es mit Regengüssen, segnest sein Gewächs.
12Du krönst das Jahr mit deinem Gut, deine Spuren triefen von Fett.
13Es triefen die Weideflächen der Wüste, mit Jubel umgürten sich die Hügel;
14die Auen bekleiden sich mit Kleinvieh, die Täler bedecken sich mit Korn; sie jauchzen sich zu, ja, sie singen.
Fußnoten
- 1 o.: stille Ergebung; stilles Warten
- 2 o.: Dir sei Stille (o.: stille Ergebung) als Lobgesang [dargebracht]; die Üsg. "Dir gebührt Stille, Lobgesang ..." ist wegen der Wortstellung weniger wahrscheinlich.
- 3 eigtl.: zudeckt; bedeckt; d. h.: sühnt und vergibt.
- 4 o.: der Heiligkeit deines Tempels; o.: deiner heiligen Tempelhalle
- 5 o.: hast dich des Erdreichs <fürsorglich> angenommen