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Altes Testament

Psalmen Kapitel 28

Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022

1Von David Zu dir, Jahweh, rufe ich. Mein Fels, lass nicht schweigend von mir ab! Sonst, wenn du dich stumm von mir abwendest, werde ich den in die Grube Fahrenden gleich.
2Höre auf die Stimme meines Gnadenflehens, wenn ich zu dir rufe, wenn ich meine Hände hebe zum Sprachort1 deines Heiligtums.
3Reiße mich nicht fort mit den Ehrfurchtslosen und mit den Übeltätern, die "Frieden" reden mit ihrem Nächsten2 und haben Böses in ihrem Herzen.
4Gib ihnen nach ihrem Tun und nach der Bosheit ihrer Taten. Nach dem Werk ihrer Hände gib ihnen; vergilt ihnen3, wie sie es verdienen!,
5denn sie achten nicht auf die Taten Jahwehs noch auf das Werk seiner Hände. Niederreißen wird er sie und nicht bauen!
6Gelobt sei Jahweh, denn er hat gehört auf die Stimme meines Gnadenflehens!
7Jahweh ist meine Stärke und mein Schild. Auf ihn vertraut mein Herz und mir ist geholfen. Daher frohlockt mein Herz, ich werde ihm Lob bekennen4 mit meinem Lied.
8Jahweh ist ihre5 Stärke; rettende Schutzwehr seines Gesalbten ist er.
9Rette dein Volk und segne dein Erbteil. Weide sie6 und trage sie bis in Ewigkeit.

Fußnoten

  1. 1 heb. debir (von dabar, "Wort" o. "reden"); a.: Sprechstätte; Spruchraum; Hinterraum; Innenraum; gemeint ist das "Heilige der Heiligen" (das Allerheiligste).
  2. 2 o.: Gefährten
  3. 3 o.: lass [ihr Verhalten] auf sie zurückkehren
  4. 4 o.: danken
  5. 5 d. i.: des Volkes (V. 9)
  6. 6 und hüte sie; o.: sei ihnen Hirte