Altes Testament
Psalmen Kapitel 79
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
1Ein Psalm Von Asaf Gott, Völker1 sind in dein Erbteil gekommen, haben deinen heiligen Tempel unrein gemacht, Jerusalem zu Trümmerhaufen gemacht.
2Sie haben zur Speise gegeben die Leichen deiner Knechte den Vögeln des Himmels, das Fleisch deiner Getreuen den <wilden> Tieren der Erde.
3Sie gossen ihr Blut aus wie Wasser rings um Jerusalem her, und keiner war da, der begrub.
4Hohn sind wir geworden unseren Nachbarn, Spott und Schimpf denen rings um uns her.
5Bis wann, Jahweh, willst du immerfort zürnen, soll wie Feuer brennen dein Eifer?
6Gieße aus deinen Grimm über die Völker, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen,
7denn sie haben Jakob verzehrt, sein Weidegebiet verwüstet.
8Gedenke uns nicht2 die Schuld der Vorfahren. Eilends komme dein Erbarmen uns entgegen, denn sehr erniedrigt3 sind wir.
9Hilf uns, Gott unseres Heils, der Herrlichkeit deines Namens wegen. Befreie uns und vergib4 unsere Sünden deines Namens wegen.
10Warum sollen die Völker sagen: "Wo ist ihr Gott?" Bei den Völkern werde kund vor unseren Augen die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte.
11Es komme vor dich das Stöhnen des Gefangenen. Nach der Größe deines Armes lass übrig bleiben die Söhne des Sterbens5.
12Und vergilt unseren Nachbarn siebenfach in ihren Schoß ihr Höhnen, womit sie dich verhöhnten, Herr.
13Und wir, dein Volk und die Herde deiner Weide, werden dir ewiglich Lob bekennen6, von Geschlecht zu Geschlecht erzählen dein Lob.
2Sie haben zur Speise gegeben die Leichen deiner Knechte den Vögeln des Himmels, das Fleisch deiner Getreuen den <wilden> Tieren der Erde.
3Sie gossen ihr Blut aus wie Wasser rings um Jerusalem her, und keiner war da, der begrub.
4Hohn sind wir geworden unseren Nachbarn, Spott und Schimpf denen rings um uns her.
5Bis wann, Jahweh, willst du immerfort zürnen, soll wie Feuer brennen dein Eifer?
6Gieße aus deinen Grimm über die Völker, die dich nicht kennen, und auf die Königreiche, die deinen Namen nicht anrufen,
7denn sie haben Jakob verzehrt, sein Weidegebiet verwüstet.
8Gedenke uns nicht2 die Schuld der Vorfahren. Eilends komme dein Erbarmen uns entgegen, denn sehr erniedrigt3 sind wir.
9Hilf uns, Gott unseres Heils, der Herrlichkeit deines Namens wegen. Befreie uns und vergib4 unsere Sünden deines Namens wegen.
10Warum sollen die Völker sagen: "Wo ist ihr Gott?" Bei den Völkern werde kund vor unseren Augen die Rache für das vergossene Blut deiner Knechte.
11Es komme vor dich das Stöhnen des Gefangenen. Nach der Größe deines Armes lass übrig bleiben die Söhne des Sterbens5.
12Und vergilt unseren Nachbarn siebenfach in ihren Schoß ihr Höhnen, womit sie dich verhöhnten, Herr.
13Und wir, dein Volk und die Herde deiner Weide, werden dir ewiglich Lob bekennen6, von Geschlecht zu Geschlecht erzählen dein Lob.