Altes Testament
Psalmen Kapitel 38
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Ein Psalm Von David zum Gedächtnis
2Jahweh, strafe mich nicht in deinem Zorn, züchtige mich nicht in deinem Grimm,
3denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich gesenkt.
4Nichts Heiles ist an meinem Fleisch wegen deines Zürnens1; kein Friede ist in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde;
5denn meine Verschuldungen gehen mir übers Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer.
6Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Narrheit.
7Ich bin gekrümmt, sehr, sehr gebeugt. Den ganzen Tag gehe ich trauernd;
8denn voll Brand sind meine Lenden, nichts Heiles ist an meinem Fleisch.
9Ich bin ermattet und sehr, sehr zerschlagen; ich brülle vor Gestöhn meines Herzens.
10Mein Herr, vor dir ist all mein Begehren; mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
11Mein Herz pocht; meine Kraft verlässt mich; das Licht meiner Augen, auch das ist nicht mehr bei mir.
12Meine Lieben und meine Freunde stehen fernab von meiner Plage; meine Verwandten stehen von ferne.
13Und die nach meiner Seele trachten, legen mir Schlingen. Und die mein Unglück suchen, reden von Unheil2, sinnen auf Betrügereien den ganzen Tag.
14Doch ich, wie ein Tauber, höre nicht, bin wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.
15Ich bin wie ein Mann, der nicht hört, in dessen Mund keine Entgegnungen3 sind,
16denn auf dich, Jahweh, warte ich. Du wirst antworten, Herr, mein Gott!
17Ja, ich sage: Dass sie sich nur nicht freuen über mich, nicht großtun gegen mich, wenn mein Fuß wankt!
18Fürwahr, ich bin nahe daran, zu straucheln4; und mein Schmerz ist ständig vor mir;
19doch ich gestehe meine Schuld, bin bekümmert wegen meiner Sünde.
20Meine Feinde sind lebensfrisch, sind stark, und viele sind, die ohne Grund mich hassen.
21Sie vergelten Böses für Gutes, feinden mich an, weil ich dem Guten nachjage.
22Verlasse mich nicht, Jahweh! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!
23Eile, mir zu helfen! Mein Herr! Meine Hilfe5!
2Jahweh, strafe mich nicht in deinem Zorn, züchtige mich nicht in deinem Grimm,
3denn deine Pfeile sind in mich eingedrungen, und deine Hand hat sich auf mich gesenkt.
4Nichts Heiles ist an meinem Fleisch wegen deines Zürnens1; kein Friede ist in meinen Gebeinen wegen meiner Sünde;
5denn meine Verschuldungen gehen mir übers Haupt; wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer.
6Es stinken, es eitern meine Wunden wegen meiner Narrheit.
7Ich bin gekrümmt, sehr, sehr gebeugt. Den ganzen Tag gehe ich trauernd;
8denn voll Brand sind meine Lenden, nichts Heiles ist an meinem Fleisch.
9Ich bin ermattet und sehr, sehr zerschlagen; ich brülle vor Gestöhn meines Herzens.
10Mein Herr, vor dir ist all mein Begehren; mein Seufzen ist dir nicht verborgen.
11Mein Herz pocht; meine Kraft verlässt mich; das Licht meiner Augen, auch das ist nicht mehr bei mir.
12Meine Lieben und meine Freunde stehen fernab von meiner Plage; meine Verwandten stehen von ferne.
13Und die nach meiner Seele trachten, legen mir Schlingen. Und die mein Unglück suchen, reden von Unheil2, sinnen auf Betrügereien den ganzen Tag.
14Doch ich, wie ein Tauber, höre nicht, bin wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut.
15Ich bin wie ein Mann, der nicht hört, in dessen Mund keine Entgegnungen3 sind,
16denn auf dich, Jahweh, warte ich. Du wirst antworten, Herr, mein Gott!
17Ja, ich sage: Dass sie sich nur nicht freuen über mich, nicht großtun gegen mich, wenn mein Fuß wankt!
18Fürwahr, ich bin nahe daran, zu straucheln4; und mein Schmerz ist ständig vor mir;
19doch ich gestehe meine Schuld, bin bekümmert wegen meiner Sünde.
20Meine Feinde sind lebensfrisch, sind stark, und viele sind, die ohne Grund mich hassen.
21Sie vergelten Böses für Gutes, feinden mich an, weil ich dem Guten nachjage.
22Verlasse mich nicht, Jahweh! Mein Gott, sei nicht ferne von mir!
23Eile, mir zu helfen! Mein Herr! Meine Hilfe5!