Altes Testament
Psalmen Kapitel 84
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
1Dem leitenden Musiker1 Auf der Gittit2 Von den Söhnen Korachs Ein Psalm
2Wie sind deine Wohnungen geliebt3, Jahweh der Heere!
3Meine Seele hatte heiße Sehnsucht, ja, schmachtete4 nach den Vorhöfen Jahwehs. Mein Herz und mein Fleisch jubeln dem lebenden Gott5 zu.
4Gar der Sperling findet ein Haus und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hinlegt: deine Altäre, Jahweh der Heere, mein König und mein Gott!
5Selig, die in deinem Haus wohnen! Sie preisen dich noch und noch. (Sela)
6Selig der Mensch, dessen Stärke in dir ist. Gebahnte Straßen6 sind in ihren Herzen.
7Wenn sie durchs Bakatal7 ziehen, machen sie es zum Quellort. Auch hüllt es der Frühregen8 in Segnungen ein.
8Sie gehen von Kraft zu Kraft. Man erscheint vor Gott in Zion.
9Jahweh, Gott der Heere, höre mein Gebet! Nimm zu Ohren, Gott Jakobs. (Sela)
10Gott, unser Schild, schaue her! Blicke auf das Antlitz deines Gesalbten! -
11Ja, ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als [sonst] tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes, als wohnen in den Zelten der Ehrfurchtslosigkeit.
12Ja, Sonne und Schild ist Jahweh, Gott; Anmut9 und Herrlichkeit gibt Jahweh. Kein Gutes versagt er denen, die in Lauterkeit10 wandeln.
13Jahweh der Heere! Selig der Mensch, der dir vertraut!
2Wie sind deine Wohnungen geliebt3, Jahweh der Heere!
3Meine Seele hatte heiße Sehnsucht, ja, schmachtete4 nach den Vorhöfen Jahwehs. Mein Herz und mein Fleisch jubeln dem lebenden Gott5 zu.
4Gar der Sperling findet ein Haus und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hinlegt: deine Altäre, Jahweh der Heere, mein König und mein Gott!
5Selig, die in deinem Haus wohnen! Sie preisen dich noch und noch. (Sela)
6Selig der Mensch, dessen Stärke in dir ist. Gebahnte Straßen6 sind in ihren Herzen.
7Wenn sie durchs Bakatal7 ziehen, machen sie es zum Quellort. Auch hüllt es der Frühregen8 in Segnungen ein.
8Sie gehen von Kraft zu Kraft. Man erscheint vor Gott in Zion.
9Jahweh, Gott der Heere, höre mein Gebet! Nimm zu Ohren, Gott Jakobs. (Sela)
10Gott, unser Schild, schaue her! Blicke auf das Antlitz deines Gesalbten! -
11Ja, ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als [sonst] tausend. Ich will lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes, als wohnen in den Zelten der Ehrfurchtslosigkeit.
12Ja, Sonne und Schild ist Jahweh, Gott; Anmut9 und Herrlichkeit gibt Jahweh. Kein Gutes versagt er denen, die in Lauterkeit10 wandeln.
13Jahweh der Heere! Selig der Mensch, der dir vertraut!
Fußnoten
- 1 o.: Vorsänger; o.: Chorleiter; heb. menazeach (leitend; Leitender)
- 2 o.: Nach [der Singweise] Gittit (bed.: Kelter).
- 3 und lieblich
- 4 o.: sie war sogar erschöpft <vor Verlangen>
- 5 heb. El; bed.: Gott, der Starke
- 6 vmtl.: die nach Zion führenden Wallfahrtswege
- 7 vmtl.: ein Tal, das nach den Baka-Sträuchern benannt ist; vgl. 2Sam 5,23.24.
- 8 D. i. der (milde) Herbstregen.
- 9 o.: Gnade; Gunst
- 10 o.: Unsträflichkeit; Rechtschaffenheit; Vollkommenheit