Altes Testament
Psalmen Kapitel 71
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Zu dir, Jahweh, nehme ich Zuflucht: Lass mich nicht beschämt werden ewiglich!
2In deiner Gerechtigkeit befreie mich, lass mich entrinnen. Neige dein Ohr zu mir und schaffe mir Rettung.
3Sei mir Fels und Bleibe, dahin ich stets kommen darf. Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Burg.
4Mein Gott, lass mich entrinnen aus der Hand des Ehrfurchtslosen, aus dem Griff des Frevlers1 und Gewalttätigen!
5- denn du bist meine Hoffnung, Herr, Jahweh, meine Zuversicht von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich gestützt von Mutterleib an. Aus meiner Mutter Leibe hervor hast du mich entbunden2. Dir [gilt] stets mein Lobgesang.
7Vielen bin ich wie ein Wunder. Aber du bist meine starke Zuflucht.
8Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob, vom <Ruhm> deiner Schönheit den ganzen Tag.
9Verwirf mich nicht in der Zeit [meines] Alters. Verlass mich nicht beim Schwinden meiner Kraft,
10denn meine Feinde reden von mir, und die meiner Seele auflauern, beraten sich miteinander.
11Sie sagen: "Gott hat ihn verlassen. Verfolgt und ergreift ihn, denn kein Befreier ist da!"
12Gott, sei nicht ferne von mir! Mein Gott, eile mir zu helfen!
13Es sollen beschämt werden und vergehen, die meiner Seele feind sind. Mit Hohn und Schimpf sollen bedeckt werden, die mein Unglück suchen.
14Ich aber will fortwährend warten, mehren allen deinen Ruhm.
15Mein Mund soll erzählen von deiner Gerechtigkeit, den ganzen Tag von deinem Helfen3, ja, ich weiß nicht die Zahl.
16Ich will kommen mit den Heldentaten4 meines Herrn, Jahwehs, will deine Gerechtigkeit <rühmend> preisen5, dich allein.
17Gott! Du hast mich gelehrt von meiner Jugend an, und bis hierher verkünde ich deine Wunder.
18Und auch bis ins Alter, bis zum ergrauten Haar, verlass mich nicht, Gott, bis ich verkünde deinen Arm dem Geschlecht, allen, die [noch] kommen, deine Heldenstärke -
19und deine Gerechtigkeit, Gott, bis zur Höhe, der du große Dinge getan hast, Gott! Wer ist wie du?
20Der du uns hast sehen lassen viele Nöte und Übel, du wirst uns wieder beleben, uns wieder heraufführen aus den Tiefen der Erde.
21Du wirst meine Größe mehren und wirst mich wieder trösten.
22So will auch ich dir danken mit der Harfe, deiner Wahrheit6, mein Gott, dir spielen auf der Leier, Heiliger Israels.
23Jubeln sollen meine Lippen, wenn ich dir singe7, und meine Seele, die du erlöst hast.
24Auch soll reden8 meine Zunge von deiner Gerechtigkeit den ganzen Tag, dass beschämt, mit Schande bedeckt werden, die mein Unglück suchen.
2In deiner Gerechtigkeit befreie mich, lass mich entrinnen. Neige dein Ohr zu mir und schaffe mir Rettung.
3Sei mir Fels und Bleibe, dahin ich stets kommen darf. Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Burg.
4Mein Gott, lass mich entrinnen aus der Hand des Ehrfurchtslosen, aus dem Griff des Frevlers1 und Gewalttätigen!
5- denn du bist meine Hoffnung, Herr, Jahweh, meine Zuversicht von meiner Jugend an.
6Auf dich habe ich mich gestützt von Mutterleib an. Aus meiner Mutter Leibe hervor hast du mich entbunden2. Dir [gilt] stets mein Lobgesang.
7Vielen bin ich wie ein Wunder. Aber du bist meine starke Zuflucht.
8Mein Mund ist erfüllt von deinem Lob, vom <Ruhm> deiner Schönheit den ganzen Tag.
9Verwirf mich nicht in der Zeit [meines] Alters. Verlass mich nicht beim Schwinden meiner Kraft,
10denn meine Feinde reden von mir, und die meiner Seele auflauern, beraten sich miteinander.
11Sie sagen: "Gott hat ihn verlassen. Verfolgt und ergreift ihn, denn kein Befreier ist da!"
12Gott, sei nicht ferne von mir! Mein Gott, eile mir zu helfen!
13Es sollen beschämt werden und vergehen, die meiner Seele feind sind. Mit Hohn und Schimpf sollen bedeckt werden, die mein Unglück suchen.
14Ich aber will fortwährend warten, mehren allen deinen Ruhm.
15Mein Mund soll erzählen von deiner Gerechtigkeit, den ganzen Tag von deinem Helfen3, ja, ich weiß nicht die Zahl.
16Ich will kommen mit den Heldentaten4 meines Herrn, Jahwehs, will deine Gerechtigkeit <rühmend> preisen5, dich allein.
17Gott! Du hast mich gelehrt von meiner Jugend an, und bis hierher verkünde ich deine Wunder.
18Und auch bis ins Alter, bis zum ergrauten Haar, verlass mich nicht, Gott, bis ich verkünde deinen Arm dem Geschlecht, allen, die [noch] kommen, deine Heldenstärke -
19und deine Gerechtigkeit, Gott, bis zur Höhe, der du große Dinge getan hast, Gott! Wer ist wie du?
20Der du uns hast sehen lassen viele Nöte und Übel, du wirst uns wieder beleben, uns wieder heraufführen aus den Tiefen der Erde.
21Du wirst meine Größe mehren und wirst mich wieder trösten.
22So will auch ich dir danken mit der Harfe, deiner Wahrheit6, mein Gott, dir spielen auf der Leier, Heiliger Israels.
23Jubeln sollen meine Lippen, wenn ich dir singe7, und meine Seele, die du erlöst hast.
24Auch soll reden8 meine Zunge von deiner Gerechtigkeit den ganzen Tag, dass beschämt, mit Schande bedeckt werden, die mein Unglück suchen.
Fußnoten
- 1 o.: Schurken; Niederträchtigen
- 2 o.: trenntest du mich (d. h.: meine Nabelschnur) ab.
- 3 o.: Befreien; Retten
- 4 o.: mit dem Heldenmut; mit der Heldenstärke
- 5 o.: rühmend erwähnen
- 6 o.: Treue; Zuverlässigkeit; Beständigkeit
- 7 und spiele
- 8 i. S. v.: rühmend reden; so der dichterische Gebrauch des Wortes; Grundbed: murmelnd reden; nachsinnen; vgl. Ps 35,28.