Altes Testament
Psalmen Kapitel 107
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1"Dankt1 Jahweh, denn er ist gut, denn seine Güte2 [währt] ewiglich",
2sollen sagen die Erlösten Jahwehs, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat
3und die er gesammelt hat aus den Ländern, vom Aufgang und vom Niedergang, vom Norden und vom Meer.
4Die in der Wüste irrten auf verwildertem Weg, eine Wohn-Stadt3 fanden sie nicht,
5hungrig waren sie und durstig, ihre Seele war ermattet in ihnen,
6und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten befreite er sie
7und machte sie gehen auf rechtem4 Weg, dass sie zu einer Wohn-Stadt gelangten:
8Dankend5 sollen sie Jahweh seine Güte6 bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
9denn er sättigte die durstige Seele und füllte die hungrige Seele mit Gutem.
10Die in Dunkelheit und Todesschatten saßen, gefesselt in Elend und Eisen,
11weil sie widerspenstig gewesen waren gegen die Worte* des Starken und verachtet hatten den Rat des Höchsten,
12sodass er ihr Herz beugte durch Unheil7; sie strauchelten, und kein Helfer war da,
13und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,
14führte sie heraus aus Dunkelheit und Todesschatten und riss ihre Fesseln entzwei:
15Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
16denn er zerbrach eherne Türen und zerschlug eiserne Riegel.
17Die Narren, die geplagt waren wegen ihres Abtrünnigkeitsweges und wegen ihrer Ungerechtigkeiten,
18ihre Seele verabscheute jede Speise, und sie kamen bis an die Pforten des Todes,
19und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,
20er sandte sein Wort und heilte sie und ließ sie entrinnen aus ihren Gruben:
21Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder
22- und Schlachtopfer des Dankes opfern und mit Jubel seine Taten erzählen.
23Die sich aufs Meer begaben auf Schiffen, auf großen Wassern Handel trieben,
24sie sahen die Taten Jahwehs und seine Wunder in der Tiefe:
25er sprach und bestellte den Wind, den Sturm, der hoch seine Wellen erhob,
26und sie stiegen zu den Himmeln empor und sanken hinab in die Tiefen, ihre Seele zerschmolz im Unglück,
27sie taumelten und schwankten wie ein Trunkener, und alle ihre Weisheit wurde zunichte;
28und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten führte er sie heraus,
29er machte den Sturm zu einem Säuseln und die Wogen hielten still;
30und sie freuten sich, dass sie8 still wurden; und er leitete sie in den ersehnten Hafen9:
31Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
32ihn erheben in der Versammlung des Volkes und ihn preisen im Kreis der Alten.
33Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürstendem Land,
34fruchtbares Land zur Salzsteppe wegen der Bosheit seiner Bewohner;
35er machte die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen
36und ließ Hungrige dort wohnen; und sie errichteten eine Wohn-Stadt
37und besäten Felder, pflanzten Weinberge und gewannen Frucht als Ertrag;
38und er segnete sie, und sie mehrten sich sehr, und ihren Viehbestand ließ er nicht wenig sein.
39Und sie wurden wenige und wurden niedergebeugt durch Bedrückung, Unglück und Jammer;
40Er schüttete Verachtung auf [ihre] Fürsten und ließ sie irren in wegloser Öde.
41Den Armen hob er empor aus dem Elend und machte [seine] Sippen10 wie eine Herde.
42Aufrichtige sehen es und freuen sich, und alle Ungerechtigkeit11 schließt ihren Mund.
43Wer ist weise? Der merke sich dieses12! Sie mögen Jahwehs Gnadenerweise13 bedenken!
2sollen sagen die Erlösten Jahwehs, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat
3und die er gesammelt hat aus den Ländern, vom Aufgang und vom Niedergang, vom Norden und vom Meer.
4Die in der Wüste irrten auf verwildertem Weg, eine Wohn-Stadt3 fanden sie nicht,
5hungrig waren sie und durstig, ihre Seele war ermattet in ihnen,
6und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten befreite er sie
7und machte sie gehen auf rechtem4 Weg, dass sie zu einer Wohn-Stadt gelangten:
8Dankend5 sollen sie Jahweh seine Güte6 bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
9denn er sättigte die durstige Seele und füllte die hungrige Seele mit Gutem.
10Die in Dunkelheit und Todesschatten saßen, gefesselt in Elend und Eisen,
11weil sie widerspenstig gewesen waren gegen die Worte* des Starken und verachtet hatten den Rat des Höchsten,
12sodass er ihr Herz beugte durch Unheil7; sie strauchelten, und kein Helfer war da,
13und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,
14führte sie heraus aus Dunkelheit und Todesschatten und riss ihre Fesseln entzwei:
15Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
16denn er zerbrach eherne Türen und zerschlug eiserne Riegel.
17Die Narren, die geplagt waren wegen ihres Abtrünnigkeitsweges und wegen ihrer Ungerechtigkeiten,
18ihre Seele verabscheute jede Speise, und sie kamen bis an die Pforten des Todes,
19und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten rettete er sie,
20er sandte sein Wort und heilte sie und ließ sie entrinnen aus ihren Gruben:
21Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder
22- und Schlachtopfer des Dankes opfern und mit Jubel seine Taten erzählen.
23Die sich aufs Meer begaben auf Schiffen, auf großen Wassern Handel trieben,
24sie sahen die Taten Jahwehs und seine Wunder in der Tiefe:
25er sprach und bestellte den Wind, den Sturm, der hoch seine Wellen erhob,
26und sie stiegen zu den Himmeln empor und sanken hinab in die Tiefen, ihre Seele zerschmolz im Unglück,
27sie taumelten und schwankten wie ein Trunkener, und alle ihre Weisheit wurde zunichte;
28und sie riefen zu Jahweh in ihrer Not: aus ihren Nöten führte er sie heraus,
29er machte den Sturm zu einem Säuseln und die Wogen hielten still;
30und sie freuten sich, dass sie8 still wurden; und er leitete sie in den ersehnten Hafen9:
31Dankend sollen sie Jahweh seine Güte bekennen und den Söhnen Adams seine Wunder,
32ihn erheben in der Versammlung des Volkes und ihn preisen im Kreis der Alten.
33Er machte Ströme zur Wüste und Wasserquellen zu dürstendem Land,
34fruchtbares Land zur Salzsteppe wegen der Bosheit seiner Bewohner;
35er machte die Wüste zum Wasserteich und dürres Land zu Wasserquellen
36und ließ Hungrige dort wohnen; und sie errichteten eine Wohn-Stadt
37und besäten Felder, pflanzten Weinberge und gewannen Frucht als Ertrag;
38und er segnete sie, und sie mehrten sich sehr, und ihren Viehbestand ließ er nicht wenig sein.
39Und sie wurden wenige und wurden niedergebeugt durch Bedrückung, Unglück und Jammer;
40Er schüttete Verachtung auf [ihre] Fürsten und ließ sie irren in wegloser Öde.
41Den Armen hob er empor aus dem Elend und machte [seine] Sippen10 wie eine Herde.
42Aufrichtige sehen es und freuen sich, und alle Ungerechtigkeit11 schließt ihren Mund.
43Wer ist weise? Der merke sich dieses12! Sie mögen Jahwehs Gnadenerweise13 bedenken!
Fußnoten
- 1 o.: Bekennt Lob
- 2 und Treue
- 3 eigtl.: eine Stadt zum Wohnen; ebenso V. 7.36.
- 4 o.: ließ sie gehen <und leitete sie> auf ebenem
- 5 o.: Lobend; so a. V. 15.21.31.
- 6 und Treue; so a. V. 15.21.31.43.
- 7 und Leid
- 8 d. i.: die Wogen
- 9 eigtl.: zum Hafen ihres Sehnens; das Wort für "Hafen" bed. eigtl.: ein rundum eingeschlossener Ort.
- 10 o.: Familien; Geschlechter
- 11 o.: alle Schurkerei; alles Freche
- 12 o.: behalte dieses.
- 13 eigtl.: die Erweisungen der Güte <und Treue>