Altes Testament
Psalmen Kapitel 17
Die Bibel in deutscher Fassung (Jantzen-Jettel) · Oktober 2022
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1Ein Gebet Von David Höre, Jahweh, auf Gerechtigkeit! Merke auf mein lautes Rufen! Nimm zu Ohren mein Gebet von Lippen ohne Trug!
2Von deinem Angesicht gehe mein Recht1 aus. Deine Augen mögen Aufrichtigkeit sehen.
3Du prüfst mein Herz, du musterst mich bei Nacht. Du läuterst mich: Nichts findest du. Was ich ersann2, davon tritt nichts über meinen Mund.3
4Vor dem Treiben der Menschen - kraft des Wortes deiner Lippen - hütete ich mich, vor den Wegen des Gewalttätigen.
5Meine Schritte halten fest an deinen Spuren. Nicht wanken meine Tritte.
6Ich rufe zu dir, denn du, Starker, erhörst mich. Neige dein Ohr zu mir. Höre mein Reden.
7Erweise wunderbar deine Güte, du Retter derer, die zu deiner Rechten Zuflucht nehmen vor den Aufständischen.4
8Schütze mich wie die Pupille im Auge5. Birg mich im Schatten deiner Flügel
9vor den Ehrfurchtslosen, die mir Gewalt antun, vor meinen Seelenfeinden, die mich umkreisen.
10Ihr fettes Herz verschließen sie. Mit ihrem Mund reden sie stolz.
11Unsere Schritte haben sie jetzt umringt. Sie richten ihre Augen [darauf], uns niederzustrecken zur Erde.
12Er6 gleicht dem Löwen, der gierig ist zu reißen, und wie ein Junglöwe, der im Versteck sitzt.
13Stehe auf, Jahweh! Tritt seinem Angesicht entgegen! Zwing ihn in die Knie! Lass meine Seele entrinnen dem Ehrfurchtslosen - durch dein Schwert,
14den Leuten, durch deine Hand, Jahweh, den Leuten dieser Welt. Ihr Losteil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz. Sie haben Söhne in Fülle, und ihren Überfluss lassen sie ihren Söhnen.
15Ich aber werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde mich sattsehen, wenn ich erwache, an deinem Bild.
2Von deinem Angesicht gehe mein Recht1 aus. Deine Augen mögen Aufrichtigkeit sehen.
3Du prüfst mein Herz, du musterst mich bei Nacht. Du läuterst mich: Nichts findest du. Was ich ersann2, davon tritt nichts über meinen Mund.3
4Vor dem Treiben der Menschen - kraft des Wortes deiner Lippen - hütete ich mich, vor den Wegen des Gewalttätigen.
5Meine Schritte halten fest an deinen Spuren. Nicht wanken meine Tritte.
6Ich rufe zu dir, denn du, Starker, erhörst mich. Neige dein Ohr zu mir. Höre mein Reden.
7Erweise wunderbar deine Güte, du Retter derer, die zu deiner Rechten Zuflucht nehmen vor den Aufständischen.4
8Schütze mich wie die Pupille im Auge5. Birg mich im Schatten deiner Flügel
9vor den Ehrfurchtslosen, die mir Gewalt antun, vor meinen Seelenfeinden, die mich umkreisen.
10Ihr fettes Herz verschließen sie. Mit ihrem Mund reden sie stolz.
11Unsere Schritte haben sie jetzt umringt. Sie richten ihre Augen [darauf], uns niederzustrecken zur Erde.
12Er6 gleicht dem Löwen, der gierig ist zu reißen, und wie ein Junglöwe, der im Versteck sitzt.
13Stehe auf, Jahweh! Tritt seinem Angesicht entgegen! Zwing ihn in die Knie! Lass meine Seele entrinnen dem Ehrfurchtslosen - durch dein Schwert,
14den Leuten, durch deine Hand, Jahweh, den Leuten dieser Welt. Ihr Losteil ist in diesem Leben, und ihren Bauch füllst du mit deinem Schatz. Sie haben Söhne in Fülle, und ihren Überfluss lassen sie ihren Söhnen.
15Ich aber werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde mich sattsehen, wenn ich erwache, an deinem Bild.
Fußnoten
- 1 o.: das Rechtsurteil über mich
- 2 o.: plante; beabsichtigte
- 3 bei anderer Vokalisierung: Mein Denken geht nicht weiter als mein Mund.
- 4 o.: Tue Wunder deiner Güte, der du rettest die, die zu deiner Rechten Zuflucht nehmen vor den Aufsässigen.
- 5 "Pupille" im Heb. lautet wörtlich übersetzt: "das Männlein der Tochter des Auges".
- 6 Gemeint ist der Ehrfurchtslose; V. 13.